de.wedoany.com-Bericht: Die binationale Gesellschaft TELT (Tunnel Euralpin Lyon Turin), die für die Strecke Lyon–Turin zuständig ist, meldet in ihrem jüngsten Fortschrittsbericht neue Entwicklungen beim Mont-Cenis-Basistunnel-Projekt. Im Baulos CO5 in Villarodin-Bourget/Modane (Frankreich) wurde der endgültige Ausbau von zwei Lüftungsschächten abgeschlossen, während sich der dritte und vierte Lüftungsschacht im Bau befinden. Die ersten Komponenten der neuen Vortriebsmaschine sind auf dieser Baustelle eingetroffen.
Diese 10,4 m durchmessende und 334 m lange Gripper-TBM von Herrenknecht wird einen 18 km langen Abschnitt einer der beiden Röhren des Mont-Cenis-Basistunnels ausheben, der vom französischen Zugangsstollen in Villarodin-Bourget/Modane bis zur italienischen unterirdischen Sicherheitsstation Clarea reicht. Auf derselben Baustelle haben auch die Arbeiten am Zugang zur Sicherheitsstation am Fuß des Zugangsstollens begonnen.
In Richtung Saint-Jean-de-Maurienne hat die TBM „Viviana", die für den Vortrieb der nördlichen Röhre von Saint-Martin-la-Porte bis La Praz zuständig ist, aufgrund der komplexen geologischen Verhältnisse im Gebirge noch nicht ihre Nennvortriebsrate erreicht. Diese TBM wurde im September letzten Jahres gestartet. Im selben Bereich werden die konventionellen Ausbrucharbeiten in den Zugangsstollen von Saint-Martin-la-Porte und La Praz fortgesetzt, einschließlich des Basistunnels sowie der Logistik-, Verbindungs- und Sicherheitsstation La Praz.
Am Tunneleingang CO8 in Saint-Julien-Montdenis (Frankreichseite) werden beide Röhren weiterhin konventionell ausgebrochen. Bei einer der Röhren wurde in diesem Monat die Marke von 1.000 m für den endgültigen Ausbau überschritten. Auf der italienischen Seite, im Baulos CO3/4 in Chiomonte, laufen die Arbeiten an der Plattform, einschließlich der Errichtung einer neuen Pfahlwand für den Zugang zum Erkundungsstollen La Maddalena 2, dessen erster Abschnitt konventionell ausgebrochen wird. Die neue Plattform wird für die Aufnahme der nach Werksprüfung fertiggestellten TBM dienen.
Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für die Deponieflächen für Ausbruchmaterial. In Salbertrand beginnt die Montage der Bodenstruktur der Aufbereitungsanlage für Ausbruchmaterial; in Torrazza Piemonte wird die Infrastruktur für das Transportsystem vorbereitet, das das Material zur Deponie befördern soll; in Susa ist die Plattform für die Aufnahme des Ausbruchmaterials fertiggestellt, die zugehörigen Fertigteile werden derzeit extern produziert.
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