Petrobras nimmt Stickstoffdüngerfabrik wieder in Betrieb, Lula setzt Ziel von 70 % heimischem Dünger
2026-06-26 15:22
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de.wedoany.com-Bericht: Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (Arbeiterpartei) erklärte am 25. Juni bei der Wiederinbetriebnahme des Stickstoffdüngerwerks UFN 3 der staatlichen Ölgesellschaft Petrobras, dass einige Landwirte gegen den Bau von Düngemittelfabriken in Brasilien seien. Er wies darauf hin, dass Brasilien aufgrund des Krieges zwischen Russland und der Ukraine derzeit Düngemittel zu „absurden Preisen“ importiere, was die Lebensmittelinflation weiter anheize.

Lula und Magda Chambriard bei der Zeremonie zur Wiederaufnahme des UFN-3-Projekts am 25. Juni 2026 in Três Lagoas (Mato Grosso do Sul) (Foto: Ricardo Stuckert/PR)

Bei der Zeremonie zur Bekanntgabe der Wiederaufnahme in Três Lagoas (Mato Grosso do Sul) betonte Lula die strategische Bedeutung des Projekts für Petrobras, das die heimische Düngemittelproduktion fördern, die Ernährungssicherheit stärken und die Abhängigkeit von Importen verringern werde. Er erklärte, Brasilien werde das Ziel erreichen, mindestens 70 % des von den Landwirten verwendeten Düngers im Inland zu produzieren: „Ein Land kann niemals souverän sein, wenn es nicht die wichtigsten Produkte, die es selbst herstellt, kontrolliert.“ Seit der Einführung von Zöllen durch die US-Regierung ist die Wahrung der brasilianischen Souveränität zu einem der Hauptthemen in Lulas Reden geworden.

Lula weitete das Thema auch auf Künstliche Intelligenz und soziale Medien aus. Er bezeichnete KI als „Monster“ und äußerte die Befürchtung, dass sie sich außerhalb des menschlichen Wissens selbst regulieren werde. Er bezog sich auf Science-Fiction-Filme, in denen Maschinen die Kontrolle über Menschen übernehmen, und meinte, der Tag, an dem KI den Menschen nicht mehr brauche, stehe bevor. Er sagte: „Ich bevorzuge es, mit menschlicher Intelligenz umzugehen. Wir dürfen nicht zu Algorithmen werden.“

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