de.wedoany.com-Bericht: Senegal und Gambia haben ihre strategische Zusammenarbeit im Bereich der regionalen digitalen Integration durch ein hochrangiges Kooperationsabkommen weiter gestärkt.

Dieses Abkommen wurde von der senegalesischen Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (ARTP) und der gambischen Regulierungsbehörde für Versorgungsunternehmen (PURA) gemeinsam geschlossen. Der Inhalt des Abkommens geht auf einen offiziellen Arbeitsbesuch des Generaldirektors der ARTP in Gambia zurück, bei dem die Stärkung der grenzüberschreitenden Telekommunikationskoordination und die Förderung gemeinsamer regulatorischer Prioritäten im Mittelpunkt standen.
Zu den wichtigsten Bereichen der Zusammenarbeit gehören die Koordinierung von Funkfrequenzen zur Vermeidung von Netzstörungen und unbeabsichtigtem Roaming sowie die technischen und regulatorischen Anpassungen, die für die schrittweise Einführung des senegalesisch-gambischen kostenlosen Roaming-Dienstes erforderlich sind. Dieser kostenlose Roaming-Dienst wurde im Dezember 2025 eingeführt. Gemäß der Regelung können Reisende in der Region ohne SIM-Kartenwechsel in besuchten Ländern bis zu 30 Tage lang kostenlos Anrufe entgegennehmen und zu lokalen Tarifen telefonieren. Beamte bezeichneten dies als eine pragmatische Maßnahme zur Verbesserung der Konnektivität und zum Abbau von Kommunikationsbarrieren für die Bürger beider Länder.
Die Gespräche führten schließlich zur Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding zwischen ARTP und PURA, das mehrere Bereiche der regulatorischen Zusammenarbeit, einschließlich gegenseitiger technischer Hilfe, abdeckt. Gemäß dem Abkommen verpflichtet sich die ARTP, einen senegalesischen Postregulierungsexperten zu entsenden, um die PURA bei der Ausweitung ihrer Zuständigkeiten im Bereich der Postregulierung zu unterstützen.
Die Unterzeichnungszeremonie wurde vom gambischen Minister für Information, Medien und Rundfunkdienste, Ismaila Ceesay, geleitet. Hochrangige Vertreter beider Länder, darunter der senegalesische Botschafter in Gambia sowie Vertreter von Telekommunikationsbetreibern, waren anwesend.
Beamte wiesen darauf hin, dass diese Partnerschaft mit den breiteren Bemühungen zur Vertiefung der digitalen Integration in Westafrika übereinstimmt und die in den jüngsten hochrangigen nationalen Kontakten zwischen Senegal und Gambia eingegangenen Verpflichtungen widerspiegelt.
Die Behörden beider Seiten betonten, dass eine kontinuierliche regulatorische Zusammenarbeit für den Aufbau eines nahtlosen digitalen Ökosystems, die Verbesserung der Konnektivität und die Unterstützung der subregionalen wirtschaftlichen Integration von entscheidender Bedeutung sei. Es wird erwartet, dass das Abkommen die institutionelle Zusammenarbeit stärkt und die bestehenden Bemühungen zur Koordinierung der Telekommunikationspolitik zur Unterstützung der regionalen digitalen Transformation beschleunigt.
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