de.wedoany.com-Bericht: Der geteilte Spülkahn „Santiago“ der belgischen Bagger- und Meerestechnikfirma Jan De Nul Group hat kürzlich eine Reihe von Wartungs- und Reparaturarbeiten im Mamonal-Werk der Cotecmar-Werft in Cartagena, Kolumbien, abgeschlossen. Laut von Cotecmar veröffentlichten Informationen führte das Werftteam mehrere Aufgaben aus, darunter die Demontage und Reparatur des Haupthydraulikzylinders des Schiffs sowie eine Reihe routinemäßiger Wartungsarbeiten, um den optimalen Betriebszustand des Schiffs sicherzustellen.
Die Jan De Nul Group ist ein belgisches Familienunternehmen mit über hundertjähriger Geschichte, mit Hauptsitz in Luxemburg und operativer Basis in Belgien. Das 1900 von der Familie De Nul in Aalst, Belgien, gegründete Unternehmen folgt dem Leitbild „Innovation, Fachkompetenz und Nachhaltigkeit“. Als Pionier im globalen Bagger- und Meerestechniksektor umfasst sein Geschäftsfeld die vier Bereiche Bagger- und Schifffahrtstechnik, Meerestechnik, Tiefbau und Umwelttechnik. Das Unternehmen ist für die Teilnahme an ikonischen Projekten wie den Palm Islands in Dubai bekannt und ist seit langem in Bereichen wie Offshore-Windkraft und Verlegung von Seekabeln tätig.
Cotecmar (Corporación de Ciencia y Tecnología para el Desarrollo de la Industria Naval, Marítima y Fluvial) ist die führende Werft Kolumbiens, spezialisiert auf Design, Bau, Wartung und Reparatur von Marineschiffen und Wasserfahrzeugen. Die Werft befindet sich im Industriegebiet Mamonal in Cartagena und verfügt über mehr als 20 Jahre Branchenerfahrung. Cotecmar bietet nicht nur Wartungsdienstleistungen für die kolumbianische Marineflotte, sondern auch für regionale Marinen und internationale Schifffahrtsunternehmen. Berichten zufolge hat die Werft allein im Jahr 2023 über 150 Schiffe bedient.
Die „Santiago“ ist ein 1800 m³ fassender geteilter Spülkahn, der 2009 gebaut wurde. Das Schiff hat eine Gesamtlänge von 80,00 Metern und eine Breite von 17,20 Metern. Der geteilte Kahn ist mit einem speziellen hydraulischen Scharniersystem ausgestattet, das es ermöglicht, den gesamten Rumpf längs zur Hälfte zu öffnen, um die Ladung schnell, effizient und präzise auf den Meeresboden zu entladen.

Der erfolgreiche Abschluss dieser Wartungs- und Reparaturarbeiten stellt sicher, dass die „Santiago“ wieder in bestem Zustand in Betrieb genommen werden kann. Dies unterstreicht nicht nur die hohen Anforderungen der Jan De Nul Group an die Zuverlässigkeit ihrer Flottenausrüstung, sondern zeigt auch die Fähigkeit der Cotecmar-Werft, hochwertige Schiffsreparaturdienstleistungen für internationale Großbaggerunternehmen zu erbringen.
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