Deutsche Stahlindustrie fordert Verbesserung der Handelsschutzmaßnahmen für Stahlverarbeitungsprodukte
2026-06-29 13:49
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Deutsche Stahlhändler und -verarbeiter trafen sich kürzlich mit der Deutschen Industrie- und Handelskammer, um sich auf Wettbewerbsverzerrungen durch Importe von Fertigprodukten auf Stahlbasis zu konzentrieren. Die Sitzung wurde von Alexander Julius, Präsident von EUROMETAL und Geschäftsführer des deutschen Handelsunternehmens macroMetal, geleitet, der sich Anfang dieses Monats auf der Kallanish European Steel Market Conference in Wien aktiv dafür eingesetzt hatte, Stahlverarbeitungsprodukte in die EU-Importmaßnahmen einzubeziehen.

Zu den Teilnehmern gehörten auch Michael Wasner von Gebr. Waasner, Domenico Marino von Knauf Interfer, Jan Hobert von Hettich Management Service sowie Vertreter des deutschen Wirtschaftsministeriums. Die Diskussion konzentrierte sich auf klarere Ursprungs- und Rückverfolgbarkeitsregeln, die Berücksichtigung der „Schmelz- und Gießmethode“ sowie eine stärkere Beachtung von Stahlverarbeitungsprodukten in bestehenden und zukünftigen handelspolitischen Instrumenten.

In ihrem Appell an die deutsche Regierung und die Europäische Kommission forderten die Teilnehmer verbesserte Regeln zur Ursprungsbestimmung, Rückverfolgbarkeit und zum Nachweis des Warenursprungs, um Strategien zur Umgehung dieser Regeln zu verhindern. Sie forderten die EU außerdem auf, bestehende Handelsschutzinstrumente schneller, praktischer und näher an der tatsächlichen Wertschöpfungskette zu gestalten.

In einer gemeinsamen Erklärung wiesen die Teilnehmer darauf hin, dass die Erhaltung dieser industriellen Basis von strategischer Bedeutung sei, da viele verarbeitete Produkte möglicherweise Infrastruktur-, Verteidigungs- und Sicherheitsprojekte betreffen. Jiří Mravec von Trinecke Zelezarny betonte diesen Standpunkt ebenfalls in Wien: „Wir leben nicht in einer friedlichen Welt. Niemand möchte zu 100 % von Importen abhängig sein.“

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com