Nigerian Conservation Foundation schult 100 Bauern in Bayelsa für klimafreundliche Landwirtschaft
2026-06-29 14:43
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de.wedoany.com-Bericht: Die Nigerian Conservation Foundation (NCF) fördert im Bundesstaat Bayelsa klimafreundliche Landwirtschaft und Waldwiederherstellung, um die Klimaresilienz lokaler Gemeinschaften zu stärken, Lebensgrundlagen zu verbessern und den Schutz der biologischen Vielfalt zu unterstützen.

Shittu Usman, Leiter des Klimabereichs der NCF, erklärte auf einer Stakeholder-Konferenz in Yenagoa unter dem Motto „Lokale Maßnahmen für Klimagerechtigkeit in Nigeria vorantreiben", dass die Gemeinden des Bundesstaates zunehmend unter den Auswirkungen des Klimawandels leiden, darunter veränderte Niederschlagsmuster, sinkende Bodenfruchtbarkeit und wachsender Druck auf die Waldökosysteme.

Usman erläuterte, dass die NCF mit Unterstützung der Ford Foundation in der Pufferzone des geplanten Edumanon-Nationalparks Maßnahmen umsetzt, die durch Existenzsicherung, Umweltschutz und lokale Governance-Mechanismen die Grundlage für eine gemeinschaftsgeführte Klimaresilienz schaffen sollen. Zu diesen Gemeinden gehören Idema, Obeduma und Eboh.

Nachhaltige Landwirtschaft ist ein zentraler Bestandteil des Programms. Bereits 100 Gemeindemitglieder wurden in klimafreundlichen landwirtschaftlichen Praktiken geschult, darunter nachhaltige Landvorbereitung, Anbaudiversifizierung, Bodenfruchtbarkeitsmanagement und klimaangepasste Anbaumethoden. Im Rahmen des Projekts wurden in den drei Gemeinden 1.000 verbesserte Kochbananen-Setzlinge verteilt und Demonstrationsfarmen als lokale Lernzentren eingerichtet, in denen Landwirte bewährte Verfahren beobachten und nachahmen können.

Angesichts der Rolle von Frauen in Ernährungssystemen und der häuslichen Ernährung wurden 40 Frauen in Gemüseanbautechniken geschult. Die Schulung konzentrierte sich auf kleinräumige, ertragreiche Produktionsmethoden, den Einsatz organischer Düngemittel und effizientes Wassermanagement. Die Teilnehmerinnen erhielten verbessertes Saatgut für Okra, Tomaten und Kürbis. Es wird erwartet, dass diese Maßnahme die häusliche Ernährung verbessert, die Ernährungssicherheit stärkt und den Frauen zusätzliche Einkommensquellen erschließt.

40 Jugendliche wurden als Akteure der Umweltwiederherstellung in der Entwicklung und Bewirtschaftung von Waldbaumschulen geschult, darunter Saatgutauswahl, Keimung und Umpflanztechniken. Nach der Schulung zogen die Jugendlichen innerhalb weniger Wochen erfolgreich 40.000 Setzlinge heran, die in degradierten Waldgebieten gepflanzt werden sollen, um Wiederaufforstung, Kohlenstoffsenken und die langfristige Wiederherstellung von Ökosystemen zu unterstützen.

Leslie Odu, Vorsitzender des Gemeindeentwicklungsausschusses, erklärte, dass das Programm das Bewusstsein für Schutz und nachhaltige Ressourcenbewirtschaftung geschärft und zu einer aktiveren Beteiligung am Schutz der Wälder und Mangroven ermutigt habe. Die Begünstigte Rose Ebufu wies darauf hin, dass die Schulung im Gemüseanbau ihr Fähigkeiten vermittelt habe, um die Nahrungsmittelproduktion für ihre Familie zu verbessern und zusätzliche Einkommensmöglichkeiten zu schaffen.

Dr. Joseph Onoja, Geschäftsführer der NCF, betonte, dass dauerhafte Schutzerfolge leichter zu erzielen seien, wenn lokale Gemeinschaften über das Wissen, die Werkzeuge und die Möglichkeiten für eine sinnvolle Beteiligung verfügten. Die Maßnahmen spiegeln das Engagement der NCF wider, menschenzentrierte Ansätze zur Förderung von ökologischer Nachhaltigkeit und widerstandsfähigen Lebensgrundlagen zu unterstützen.

Das Projekt umfasst auch governanceorientierte Maßnahmen. Die NCF hat Dialogtreffen mit Gemeinde- und Religionsführern zu Themen wie Mangroven- und Waldschutz, nachhaltige Ressourcennutzung und Verhinderung illegaler Ausbeutung ermöglicht. Nach Angaben der Stiftung haben sich die lokalen Führungskräfte verpflichtet, Gemeindeverordnungen zu erlassen und durchzusetzen, die den Schutz der Waldökosysteme und die Stärkung lokaler Eigentumsrechte zum Ziel haben. Die NCF betont, dass das Programm durch die Kombination von Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Governance zeigt, wie integrierte, gemeinschaftsbasierte Ansätze sowohl ökologische als auch sozioökonomische Herausforderungen bewältigen und gleichzeitig Klimaresilienz und Lebensgrundlagen verbessern können.

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