Brasiliens Rinderbestand erreicht 195,5 Millionen Tiere – Zentralwesten dominiert, Norden im Aufschwung
2026-06-29 14:43
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Brasiliens Rinderbestand hat 195,5 Millionen Tiere erreicht, doch die Verteilungsstruktur verändert sich deutlich: Der Zentralwesten behält seine dominierende Stellung, während der Norden an Einfluss gewinnt. Diese Daten stammen aus dem „Beef Report 2026", veröffentlicht vom brasilianischen Verband der Rindfleischexportindustrie (ABIEC).

Die Viehzuchtkarte zeigt, dass der Zentralwesten weiterhin die wichtigste Rinderproduktionsregion des Landes ist. Der Norden hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant entwickelt und ist zur zweitgrößten Rinderzuchtregion Brasiliens aufgestiegen. Unter den Gemeinden liegt Corumbá im Bundesstaat Mato Grosso do Sul an der Spitze der größten Rinderbestände Brasiliens, gefolgt von São Félix do Xingu im Bundesstaat Pará und Porto Velho im Bundesstaat Rondônia.

Die 195,5 Millionen Rinder Brasiliens verteilen sich auf verschiedene Produktionssysteme – von großen extensiven Weidebetrieben bis hin zu intensiveren Modellen, wobei der Einsatz von Technologie, Ergänzungsfutter, Genetik und integrierter Produktion zunimmt. Diese Größe verleiht Brasilien eine strategische Position in der globalen Versorgung mit tierischem Eiweiß und stärkt das wirtschaftliche Gewicht der Viehwirtschaft innerhalb der nationalen Agrarwirtschaft.

Die Dominanz des Zentralwestens ist eng mit historischen und produktionstechnischen Faktoren verbunden. Die Bundesstaaten Mato Grosso, Mato Grosso do Sul und Goiás verfügen über eine lange Tradition der Rinderhaltung und ausgedehnte Weideflächen sowie über gut ausgebaute Schlachthöfe, Logistik und spezialisierte Produktionssysteme. In den letzten Jahren hat die Region effizientere Systeme wie die Integration von Landwirtschaft und Viehzucht, Weidemast, Halbweidemast, genetische Verbesserung und Weidemanagement vorangetrieben.

Die Veränderungen im Norden sind noch ausgeprägter. Bundesstaaten wie Pará und Rondônia haben in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung gewonnen, und ihre Gemeinden zählen zu den größten Rinderbeständen des Landes. São Félix do Xingu (PA) und Porto Velho (RO) gehören zu den drei Spitzenreitern und verdeutlichen diesen Wandel. Die Entwicklung der Viehwirtschaft im Norden hat auch die Anforderungen an Rückverfolgbarkeit, Umweltkonformität und nachhaltige Produktion erhöht.

Corumbá im Bundesstaat Mato Grosso do Sul liegt im Pantanal-Feuchtgebiet und zeichnet sich durch große Landflächen und an die natürlichen Bedingungen angepasste Haltungssysteme aus. Extensive Systeme dominieren, und die Bewirtschaftung wird durch den hydrologischen Zyklus beeinflusst. Die Rangliste zeigt, dass die Gemeinden mit den größten Rinderbeständen nicht unbedingt in den Bundesstaaten liegen, die man üblicherweise mit der Viehwirtschaft verbindet, und offenbart die Vielfalt der brasilianischen Viehzuchtverteilung sowie ihre Verbindung zu verschiedenen Biomen.

Die Untersuchung zeigt, dass sich die brasilianische Viehwirtschaft in einer Phase der Konsolidierung und des Wandels befindet. Einerseits behält das Land den weltweit größten kommerziellen Rinderbestand. Andererseits wächst der Bedarf an höherer Produktionseffizienz, verstärkter Gesundheitskontrolle, verbesserter Rückverfolgbarkeit und geringerem Druck auf neue Flächen. Die zukünftigen Trends der brasilianischen Viehwirtschaft hängen von der Fähigkeit ab, Weidemanagement, hochwertige Genetik, strategische Ergänzungsfütterung, Ernährungsplanung, Managementtechniken und Umweltkonformität zu verbessern.

Mit 195,5 Millionen Rindern bleibt Brasilien weltweit an der Spitze der kommerziellen Viehwirtschaft. Diese Zahl bestätigt die wirtschaftliche Stärke dieser Aktivität. Die Rangliste zeigt zudem, dass der Zentralwesten weiterhin dominiert, der Norden an Einfluss gewinnt und Gemeinden wie Corumbá, São Félix do Xingu und Porto Velho die neue Karte der nationalen Viehwirtschaft zeichnen.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com