Äthiopien verfügt über reiche Bodenschätze wie Gold, Tantal, Lithium und Nickel, die meisten davon werden jedoch in Form von Roherz exportiert, was die Wertschöpfung aus den Mineralien erschwert. Das Korea Institute of Geosciences and Mineral Resources (KIGAM) überträgt seine fortschrittliche Lebenszyklustechnologie für mineralische Ressourcen nach Äthiopien, um seine Ressourcenentwicklungskapazitäten zu stärken.

KIGAM-Beamte machten ein Gruppenfoto mit Forschern der Addis Abeba University of Science and Technology (AASTU) in Äthiopien
Vom 1. bis 4. April veranstaltete das KIGAM International Centre for Human Resources Development in Geo-Resources im Mirinae Room eine Intensivschulung zum Thema „Mineralverarbeitung und Metallgewinnung“ für Forscher der Addis Ababa University of Science and Technology (AASTU), Äthiopien. Ziel der Schulung ist es, die Kapazitäten der äthiopischen Regierung und der Forschungseinrichtungen im Bereich der Nutzung mineralischer Ressourcen deutlich zu verbessern und den Grundstein für eine nachhaltige technische Zusammenarbeit zwischen Südkorea und Äthiopien zu legen.
Die Schulung basiert auf der erstklassigen Mineralverarbeitungs- und Metallgewinnungstechnologie von KIGAM und umfasst verschiedene Themen und praktische Schulungen wie beispielsweise „Erzaufbereitungs- und Raffinationstechnologie“, die für die Entwicklung von Mineralressourcen erforderlich ist. KIGAM-Forscher fungierten persönlich als Ausbilder, stellten die neuesten Technologien vor, lieferten Fallstudien und organisierten Besuche von Pilotanlagen.
Am ersten Tag der Schulung stellte KIGAM die relevanten Technologien der Mineralverarbeitungsforschung vor, wobei der Schwerpunkt auf den Aufbereitungs- und Verarbeitungstechnologien für Lithium, Kupfer und Seltenerdmineralien lag. Helfen Sie Ihren Schülern, grundlegende Techniken zu erlernen, indem Sie ihnen Modelle physikalischer Phänomene beibringen, die die Bewegung von Partikeln oder Flüssigkeiten beinhalten.
Am zweiten Schulungstag wurde die Bedeutung der Mineralverarbeitung für das Recycling und die Nutzung von Ressourcen erläutert. Durch Vorführungen von Mineralverarbeitungsgeräten vor Ort hatten die Teilnehmer Gelegenheit, die Funktionsweise und Anwendung tatsächlicher Geräte direkt kennenzulernen.
Am dritten Tag wurden im Rahmen der Schulung der aktuelle Stand und Anwendungsfälle von Nass- und Trockenschmelztechnologien erläutert, Methoden zur Verbesserung der Effizienz der Mineralressourcenentwicklung sowie die Forschungsergebnisse von KIGAM zur Metallgewinnung vorgestellt und eingehende Untersuchungen zu Schmelzprozessen für Stahl und Nichteisenmetalle durchgeführt.
Am letzten Tag wurden im Rahmen der Schulung Technologien zur Metallrückgewinnung und Entfernung von Verunreinigungen durch hydrometallurgische Schmelz- und Raffinationsprozesse, das Recycling verbrauchter Batterien zur Gewährleistung umweltfreundlicher Energiemetalle sowie Vanadiumextraktionsprozesse vorgestellt, die eine technische Grundlage für eine nachhaltige Ressourcenentwicklung in Äthiopien bilden.
Als Folgemaßnahme zur gemeinsamen Erklärung des Korea-Afrika-Gipfels 2024 wird erwartet, dass diese Schulung zu einem wichtigen Modell für die wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit wird und in Zukunft als Brückenkopf für die Ausweitung der Zusammenarbeit mit anderen rohstoffreichen afrikanischen Ländern dienen kann. KIGAM wird diese Schulung als Ausgangspunkt nutzen, um eine nachhaltige Partnerschaft mit Afrika aufzubauen und weiterhin ein Kooperationsmodell zu schaffen, das die Interessen beider Länder und eine gemeinsame Entwicklung verfolgt.
Li Pingjiu, Präsident der AASTU, sagte, dass diese Schulung sehr bedeutsam gewesen sei, da sie einen technischen Austausch und Vertrauen zwischen KIGAM und AASTU geschaffen und praktische technische Unterstützung geboten habe. Er fügte hinzu, dass die AASTU weiterhin innovative Ausbildungsprogramme für die globale Ressourcenentwicklung erforschen und ihr Bestes tun werde, um mit der Welt zusammenzuarbeiten und eine nachhaltige Zukunft zu schaffen.
Berichten zufolge ist die AASTU eine berühmte staatliche Universität, die dem äthiopischen Ministerium für Wissenschaft und Technologie untersteht und für die Ausbildung und Forschung im Ingenieurwesen zuständig ist. Sie hat etwa 10.000 Studenten, darunter 5.500 Bachelor- und 4.500 Master- und Doktoranden.









