de.wedoany.com-Bericht: Das von dem chinesischen Startup Photon Matrix Lab entwickelte KI-gestützte Laser-Mückenvernichtungssystem hat auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo 2,7 Millionen US-Dollar eingeworben. Derzeit arbeitet das Unternehmen an der Lösung von Problemen vor der Serienproduktion, wie der komplexen Kalibrierung der Sensoren und der Einhaltung internationaler Sicherheitsstandards.

Photon Matrix Lab mit Sitz in Changzhou, Provinz Jiangsu, nutzt in seinem tragbaren KI-gestützten Laser-Mückenschutzsystem Künstliche Intelligenz-Algorithmen, Lidar und industrielle Lasertechnologie, um fliegende Insekten schnell und präzise zu erkennen und zu eliminieren. Das ursprüngliche Crowdfunding-Ziel des Startups lag bei 20.000 US-Dollar, doch aufgrund der großen Resonanz auf das Gerät wurde letztlich ein weit höherer Betrag eingeworben.
Laut Photon Matrix Lab hat das Projekt über 4.000 Unterstützer aus mehr als 50 Ländern gewonnen. Jeder Unterstützer zahlte rund 630 US-Dollar, um nach dem Start der Serienproduktion ein Gerät zu erhalten. Das Team betont, dass eine effiziente Lieferkette es kleinen Startups ermögliche, militärische und industrielle Technologien in Konsumprodukte umzuwandeln.
Das Crowdfunding-Projekt war ursprünglich für den Produktionsstart im Frühsommer geplant, wurde jedoch verschoben. Die Serienproduktion soll nun im August beginnen, mit einer anfänglichen Kapazität von 500 bis 800 Geräten pro Monat. Die größte Herausforderung für das Unternehmen ist nicht die Technologie selbst, sondern die Skalierung. In der Prototypenphase konnten Ingenieure das System manuell einstellen, doch in der Serienproduktion müssen Hunderte von Geräten ohne manuelle Anpassungen konsistent funktionieren. Das Team hat fast drei Monate damit verbracht, ein automatisches Kalibrierungssystem für das Multisensorsystem zu entwickeln, das Lidar- und Millimeterwellenradar-Scans umfasst.
Photon Matrix Lab gibt an, Sicherheits- und Compliance-Anforderungen bereits im Vorfeld berücksichtigt zu haben, darunter die Identifizierung von Personen durch Radar und die Durchführung von Umgebungsprüfungen vor der Laseraktivierung. Das Unternehmen plant, in diesem Jahr eine europäische Zertifizierung zu erhalten und einen Antrag auf Registrierung des Laserprodukts in den USA zu stellen.









