RWE und PPC nehmen 930-MW-Solarpark-Projekt in Griechenland in Betrieb
2026-06-30 11:02
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de.wedoany.com-Bericht: Der deutsche Energiekonzern RWE und der griechische Stromversorger PPC (Public Power Corporation) haben den Bau eines Solar-PV-Projektportfolios mit einer Gesamtleistung von 930 Megawatt im Norden Griechenlands abgeschlossen.

Die neun Projekte befinden sich im ehemaligen Tagebaugebiet des Braunkohletagebaus Amyndeo in der Region Westmakedonien und sind in drei Hauptprojektcluster unterteilt. Diese Projekte werden von dem Joint Venture Meton Energy entwickelt, das von RWE (51 % Anteil) und PPC (49 % Anteil) gegründet wurde. Neben dem kürzlich in Betrieb genommenen Amyndeo-Projekt gaben die beiden Unternehmen bekannt, dass sie in der Region Zentralmakedonien zwei weitere Projekte entwickeln – die Solarprojekte Kotyli und Neo Syrakio mit einer Gesamtleistung von 567 Megawatt-Peak (MWp), die voraussichtlich 2027 in Betrieb gehen sollen. Diese beiden Projekte wurden im vergangenen Jahr bekannt gegeben und werden über die Aufbau- und Resilienzfazilität (Recovery and Resilience Facility) im Rahmen des EU-Programms NextGenerationEU finanziert.

Charilaos Mitrelias, CEO von RWE Renewables Hellas und CEO von Meton Energy, erklärte, dass diese Projekte ein neues Kapitel für Westmakedonien markieren, das sich stetig von einem Zentrum der Braunkohleverstromung zu einem Knotenpunkt für erneuerbare Energien wandelt. Konstantinos Mavros, stellvertretender CEO der Geschäftseinheit für erneuerbare Energien der PPC-Gruppe (RES PPC Group), sagte, dass PPC weiterhin in erneuerbare Energien investieren werde, mit dem Ziel, bis Ende 2030 eine installierte Kapazität von 19 Gigawatt zu erreichen. Gleichzeitig werde die Dynamik durch die rasche Integration von Speicherprojekten in das Portfolio und die Umwandlung des Unternehmens in die Powertech Group verstärkt.

Im April dieses Jahres gab PPC die Fertigstellung einer weiteren Gruppe von Photovoltaikprojekten im nordgriechischen Bergbaurevier bekannt, deren Gesamtkapazität 2,14 Gigawatt beträgt und die angeblich 6 % des gesamten griechischen Strombedarfs decken sollen.

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