de.wedoany.com-Bericht: Die kasachische Eisenbahngesellschaft KTZ führte ein Treffen mit den Behörden von Lianyungang durch, um den Start des internationalen Containerhubs Aktau zu besiegeln.
Dieser Hub wird die zentralen Logistikknotenpunkte Chinas und Kasachstans miteinander verbinden und eine neue Frachtroute zwischen Asien und Europa eröffnen. Es handelt sich um ein Schlüsselprojekt für den gemeinsamen Aufbau des transkaspischen Verkehrskorridors und die Modernisierung des regionalen Logistiksystems.
Dieser Artikel ist der 372. Beitrag der Reihe „Kasachstan-Geschäftskunde“ im Rahmen der zentralasiatischen Industrieforschung des „Ressourcen-Engineering-Informationsrankings“. Er bietet tiefgehende Einblicke in die Industriepolitik, Gesetze und Vorschriften, Branchentrends, Marktnachfrage, Wettbewerbslandschaft und potenzielle Transaktionsmöglichkeiten in den Bereichen Investitionen, Handel und Ingenieurbau in den fünf zentralasiatischen Ländern (Usbekistan, Kasachstan, Kirgisistan, Turkmenistan, Tadschikistan) sowie den Nachbarländern (Afghanistan, Aserbaidschan, Georgien, Armenien, Mongolei, Pakistan). Darüber hinaus werden Informationen zu Ressourcen, Ingenieurwesen und Handel im Nahen Osten, in Afrika und Osteuropa bereitgestellt.
Vorbereitungen für den Hub abgeschlossen, integriertes Logistiksystem nimmt Gestalt an
Das Treffen wurde vom KTZ-Vorsitzenden Aldibergenov und dem Bürgermeister von Lianyungang, Zhou Jin, geleitet. Beide Seiten konzentrierten sich auf gemeinsame Logistikprojekte und die Ausweitung von Investitionskooperationen. Sie bestätigten, dass die Vorbereitungen für den internationalen Containerhub Aktau vollständig abgeschlossen sind und der Betrieb planmäßig im Juni aufgenommen wird.
Beide Seiten einigten sich darauf, den Hafen von Lianyungang, den Trockenhafen Khorgos und den Hub Aktau zu integrieren, um ein vernetztes, grenzüberschreitendes Logistiksystem aufzubauen. Dies ermöglicht einen nahtlosen Frachttransport vom Gelben Meer über Kasachstan und das Kaspische Meer bis in den Kaukasus, die Türkei und nach Europa. Gleichzeitig bekräftigten sie ihr gemeinsames Bekenntnis zur Vertiefung der Zusammenarbeit beim Aufbau internationaler Verkehrskorridore.
Reife Logistikinfrastruktur zwischen China und Kasachstan, beeindruckendes Wachstum des grenzüberschreitenden Frachtverkehrs
Nach mehr als zehn Jahren Zusammenarbeit haben China und Kasachstan ein ausgereiftes grenzüberschreitendes Verkehrssystem in Zentralasien aufgebaut. Der 2014 in Betrieb genommene Logistikterminal in Lianyungang und der Trockenhafen an der Grenze zu Khorgos haben sich zu zentralen Knotenpunkten für den Transit zwischen Asien und Europa entwickelt.
Das Frachtaufkommen auf dem Mittleren Korridor wächst rasant: Von weniger als 1,5 Millionen Tonnen im Jahr 2022 stieg es auf über 3,3 Millionen Tonnen im Jahr 2024 – eine Verdoppelung.
Kasachstan hat sich klar zum Ziel gesetzt, das jährliche Transitfrachtaufkommen bis 2030 auf 74 Millionen Tonnen zu steigern, was den anhaltenden Bedarf an einer Ausweitung der regionalen Logistikkapazitäten widerspiegelt.









