de.wedoany.com-Bericht: EnviTec Biogas hat sich erfolgreich an der Biomasse-Ausschreibung der Bundesnetzagentur beteiligt und Anlagenprojekte mit einer Gesamtleistung von rund 16 Megawatt zugesprochen bekommen. Das Unternehmen hatte für diese Ausschreibungsrunde eine Kapazität von 19,6 Megawatt angemeldet, von denen 82 Prozent bezuschlagt wurden. Sieben Anlagen mit insgesamt 4,7 Megawatt gingen leer aus. EnviTec betreibt derzeit in seinen mehrheitlich gehaltenen EEG-Anlagen eine elektrische Motorleistung von 35,9 Megawatt.
Dieser Ausschreibungserfolg basiert auf einer intensiven Vorbereitung, die unter anderem die Erstellung technischer Umsetzungskonzepte für jede Anlage, quantitative und preisliche Berechnungen, die Überprüfung der Marktstammdatenregistereinträge, die Festlegung von Leistungsbereichen und Gebotspreisen sowie die Einreichung von über 30 eigenständigen Gebotsunterlagen vor dem Stichtag 1. April umfasste. Die Ausschreibungsregeln schreiben vor, dass nur Anlagen teilnahmeberechtigt sind, deren EEG-Förderzeitraum vor dem 31. Dezember 2029 endet, und dass die bezuschlagten Anlagen innerhalb von 3,5 Jahren nach der Zuschlagserteilung errichtet und ans Netz angeschlossen sein müssen.
Das Management von EnviTec erklärte, dass diese Zuschläge es ermöglichen, einen Teil des Anlagenportfolios auf eine neue langfristige Vergütungsbasis zu stellen. Hierfür seien gezielte Investitionen und Modernisierungsmaßnahmen erforderlich, die gleichzeitig eine ausreichende Auslastung im Servicebereich sicherstellten. Das Unternehmen plant, über das EEG-Fördersystem hinaus neue Anwendungsrichtungen für seine Anlagen zu erschließen, etwa in den Bereichen Wärme und Verkehr. Das Management wies zugleich darauf hin, dass Deutschland verlässliche Rahmenbedingungen schaffen müsse, um Unternehmen einen dauerhaften Betrieb in diesem Bereich zu ermöglichen.









