de.wedoany.com-Bericht: Das Joint Venture Castellón Green Hydrogen von Iberdrola España und bp hat den Bau der 25-Megawatt-Grünwasserstofffabrik für die Raffinerie Castellón abgeschlossen und die Testphase eingeleitet.

Die beiden Unternehmen gehen davon aus, dass die Fabrik noch vor Jahresende mit der Produktion von grünem Wasserstoff beginnen wird und 2026 die größte in Betrieb befindliche Grünwasserstoffanlage Spaniens sein wird. Der 25-Megawatt-Elektrolyseur wird über einen von Iberdrola unterzeichneten Stromabnahmevertrag (PPA) mit erneuerbarem Strom versorgt. Iberdrola wird jährlich 200 Gigawattstunden Strom aus seinen Photovoltaik- und Windkraftprojekten liefern. Der Elektrolyseur nutzt die Protonenaustauschmembran-Technologie (PEM) und besteht aus fünf 5-Megawatt-Modulen, die vom US-amerikanischen Unternehmen Plug Power geliefert werden. Acciona hatte 2021 ein Joint Venture mit Plug Power gegründet.
Der durch Wasserelektrolyse mit erneuerbarem Strom erzeugte grüne Wasserstoff wird die europäischen Anforderungen an erneuerbare Kraftstoffe nicht-biologischen Ursprungs (RFNBO) erfüllen und bp dabei unterstützen, die Raffinerie Castellón in ein integriertes Energiezentrum umzuwandeln. Die erwarteten 2.800 Tonnen grüner Wasserstoff pro Jahr können einen Teil des derzeit in der Raffinerie verwendeten grauen Wasserstoffs ersetzen, der aus Erdgas hergestellt wird. Die Investitionssumme des Projekts übersteigt 70 Millionen Euro. Das Valencianische Institut für Energietechnologie (Instituto Tecnológico de la Energía, ITE) ist beteiligt. Gleichzeitig erhält das Projekt 15 Millionen Euro Finanzierung aus dem Programm für erneuerbare Wasserstoff-Innovationswertschöpfungsketten und Wissenshilfe des spanischen Aufbau-, Transformations- und Resilienzplans, das von der EU NextGenerationEU bereitgestellt wird. Das spanische Ministerium für ökologischen Wandel und Bevölkerungsherausforderungen hat über das Institut für Energiediversifizierung und -einsparung (IDEA) die Umverteilung von bis zu 211 Millionen Euro Finanzierung aus dem IPCEI Hy2USE-Projekt nach Castellón genehmigt.









