Spanisches Unternehmen ReciclajeSolar investiert 5 Mio. Euro in Bau einer Photovoltaik-Recyclinganlage
2026-07-02 11:40
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de.wedoany.com-Bericht: Das auf das Recycling von Photovoltaikmodulen spezialisierte Unternehmen Reciclaje Solar (eine Tochtergesellschaft der Gestaner-Gruppe) errichtet im Parque Industrial de Alhama de Murcia in der spanischen Region Murcia eine Anlage zum Recycling von Solarmodulen. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund 5 Millionen Euro.

Die Anlage erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 14.600 Quadratmetern und umfasst eine erweiterbare Industriehalle von 4.000 Quadratmetern sowie einen Lagerbereich mit einer Kapazität von 300 Tonnen. Nach Unternehmensangaben kann die Anlage jährlich bis zu 420.000 Photovoltaikmodule verarbeiten.

Der Recyclingprozess beginnt mit dem Wiegen, der Zustandsprüfung und der Zusammensetzungsanalyse der Module nach ihrer Ankunft im Werk. Auf Grundlage der Bewertung legen die Techniker die optimale Verarbeitungsroute fest, die sich nach der Technologieart der Module (kristallines Silizium oder Dünnschicht) richtet. Anschließend gelangen die Module in die Zwischenlagerung. In der Demontagephase werden die Hauptkomponenten wie Aluminiumrahmen, Kabel und Anschlussdosen manuell oder automatisch getrennt. Nach der Trennung der äußeren Komponenten durchlaufen die Module den mechanischen Recyclingprozess, in dem Materialien wie Glas, Kupfer, Silber, Silizium und Kunststoff separiert und zurückgewonnen werden.

Reciclaje Solar gibt an, dass die Verarbeitungsmethode je nach Technologie jedes einzelnen Moduls angepasst wird, um die Rückgewinnungsrate zu maximieren. Die Anlage erreicht eine Verarbeitungskapazität von 120 Modulen pro Stunde (bei Modulen der Größe 2 m x 1 m), was einer jährlichen Menge von 9.150 Tonnen entspricht.

Die zurückgewonnenen Materialien werden getrennt gelagert, bis sie an den Gebrauchtmaterialmarkt oder an Recyclinganlagen weitergeleitet werden. Das Unternehmen weist darauf hin, dass die endgültigen Abfälle gemäß den geltenden Vorschriften behandelt werden, um eine ordnungsgemäße Entsorgung sicherzustellen. Die Tochtergesellschaft von Gestaner plant, die Anlage noch vor Jahresende in Betrieb zu nehmen, und rechnet bis 2030 mit einem Aufkommen von rund 8 Millionen Tonnen Photovoltaikabfällen.

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