de.wedoany.com-Bericht: Statkraft, der größte Erzeuger erneuerbarer Energien in Europa und norwegischer Staatskonzern, hat eine Förderung von über 38 Millionen Euro für die Modernisierung von Windparks in Spanien erhalten. Das Gesamtinvestitionsvolumen der betreffenden Projekte beläuft sich auf über 300 Millionen Euro.

Die Mittel werden für die Aufrüstung von Windkraftanlagen mit einer installierten Leistung von über 322 Megawatt verwendet. Alle ausgewählten Projekte werden zudem mit Batteriespeichersystemen ausgestattet. In Galicien plant Statkraft die Modernisierung des Windparkkomplexes Serras Faro-Farelo zwischen den Provinzen Lugo und Pontevedra. Dabei sollen 80 seit 2005 in Betrieb befindliche Windkraftanlagen abgebaut und durch 25 neue Anlagen der nächsten Generation ersetzt werden, ergänzt durch ein Batteriespeichersystem mit einer Leistung von 127 Megawatt und einer Kapazität von 254 Megawattstunden.
In Andalusien wird das Unternehmen die Windparks La Herrería und Pasada de Tejeda in der Provinz Cádiz modernisieren, die gemeinsam den Komplex Aerosur bilden. Bei diesem Projekt wird die Anzahl der Windkraftanlagen von 34 auf maximal 9 reduziert, die Stromerzeugungsleistung steigt leicht an. Gleichzeitig ist die Installation eines Batteriesystems mit 13 Megawatt und 38 Megawattstunden geplant.
In Kastilien und León werden die Windparks Páramo de Poza I und II in der Gemeinde Poza de la Sal in der Provinz Burgos modernisiert. Die bestehenden 130 Windkraftanlagen werden durch 14 größere und effizientere Anlagen ersetzt, wobei die installierte Gesamtleistung von 100 Megawatt erhalten bleibt.
Statkraft hat bereits Erfahrung mit derartigen Projekten in Spanien. Derzeit führt das Unternehmen die Modernisierung des Windparks Montes de Cierzo in Navarra durch, mit einem Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro. Geplant ist der Ersatz von Dutzenden Windkraftanlagen durch vier neue Turbinen sowie die Installation eines Batteriesystems. Das erste derartige Projekt war der Windpark Malpica in Galicien, dessen Modernisierung 2017 abgeschlossen wurde. Dabei wurde die Anzahl der Windkraftanlagen von 69 auf 7 reduziert, wodurch sich die Stromerzeugung auf 65,9 Gigawattstunden pro Jahr verdoppelte – genug, um den jährlichen Strombedarf von rund 18.000 Haushalten zu decken.
Das Unternehmen gab an, dass alle für diese Ausschreibung eingereichten Projekte bereits finanziert seien. Diese Unterstützung stehe im Einklang mit seiner Strategie zur Modernisierung von Windparks und zur Kombination mit Speichersystemen, um die Ziele der Dekarbonisierung und der Energiewende zu fördern.









