de.wedoany.com-Bericht: Die Regierung Simbabwes hat kürzlich den neuesten Bericht von Dr. Polite Kambamura, Minister für Bergbau und Mineralienentwicklung, über den Fortschritt des Bergbaukataster-Managementinformationssystems (Mining Cadastre Management Information System) erhalten, was einen weiteren Schritt zur Einführung dieser lang erwarteten digitalen Plattform darstellt.
Dr. Zhemu Soda, Minister für Information, Öffentlichkeitsarbeit und Rundfunkdienste, erklärte nach dem Kabinettsbriefing, dass der Kern der Systemreform die Digitalisierung von über 60.000 Bergbaulizenzen sei, darunter Anspruchsblöcke (Blocks of Claims), Sonderzuwendungen (Special Grants), Bergbaupachtverträge (Mining Leases), exklusive Prospektionsaufträge (Exclusive Prospecting Orders, EPOs), Bergbaustandorte (mining locations) und andere Lizenztypen, die derzeit vom Ministerium für Bergbau und Mineralienentwicklung verwaltet werden. Nach vollständiger Inbetriebnahme wird das System die papierbasierten Register durch eine computerisierte Plattform ersetzen, die Verwaltung von Bergbaurechten modernisieren und die Effizienz, Transparenz und Governance bei der Verteilung von Bodenschätzen verbessern.
Die Reform zielt darauf ab, langjährige Herausforderungen der Branche zu bewältigen, insbesondere Streitigkeiten aufgrund überlappender Bergbauansprüche und Verzögerungen bei der Antragsbearbeitung. Die Regierung erklärte, dass das neue System mit den allgemeinen Bemühungen zur Verbesserung der Geschäftsfreundlichkeit im Bergbausektor übereinstimme, wobei sichere und vorhersehbare Bergbaurechte weiterhin eine entscheidende Voraussetzung für die Anziehung von Explorations- und langfristigem Kapital seien.
Den neuesten Informationen zufolge befindet sich das Katasterprojekt in der letzten Umsetzungsphase und stellt den bedeutendsten Fortschritt seit seiner erstmaligen Vorstellung im Jahr 2014 dar. Das Projekt hatte sich aufgrund technischer Einschränkungen und der Überprüfung historischer Bergbaurechtsaufzeichnungen mehrfach verzögert. Derzeit wurden etwa 60 % der Bergbaurechte (insgesamt rund 60.000) in das System hochgeladen, sodass Bergbauunternehmen ihre Ansprüche vor der vollständigen Einführung einsehen und überprüfen können. Regierungsbeamte gaben an, dass die Plattform teilweise in Betrieb sei und die Bergbaudaten kontinuierlich migriert würden.
Das öffentliche Antragsportal und das interne Backend-Verarbeitungssystem des Ministeriums befinden sich nun in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium und bilden die Kernarchitektur des digitalen Katasters. Die Behörden erklärten, dass frühere technische und betriebliche Engpässe durch Mitarbeiterschulungen, Datenüberprüfung und Koordination innerhalb der Abteilung weitgehend behoben worden seien. Der aktuelle Schwerpunkt liege auf der endgültigen Verfeinerung und Systemerweiterung, mit dem Ziel eines vollständigen Starts bis Dezember.
Nach der vollständigen Umsetzung wird das elektronische Kataster die bestehenden papierbasierten Register durch ein digitales System auf Basis vermessungsgenauer geografischer Koordinaten ersetzen, was voraussichtlich die Sicherheit von Besitzrechten erhöht, die Lizenzbearbeitungszeit verkürzt und ein transparenteres und vorhersehbareres Investitionsumfeld schafft. Darüber hinaus wird die Reform voraussichtlich die Legalisierung des handwerklichen und kleinmaßstäblichen Bergbaus unterstützen und die Wettbewerbsfähigkeit Simbabwes als Ziel für Bergbauinvestitionen stärken.









