de.wedoany.com-Bericht: Kasachstan und China haben kürzlich ihre strategische Zusammenarbeit im Wasserbereich ausgebaut und ein System zur regelmäßigen gemeinsamen Ausbildung von Fachkräften und technischen Schulungen etabliert. Der kasachische Minister für Wasserressourcen und Bewässerung, Nurdjan Nurzhigitov, und der chinesische Botschafter in Kasachstan, Han Chunlin, trafen sich, um die Einzelheiten der Zusammenarbeit bei der Ausbildung von Wasserfachkräften festzulegen. Nach dem Plan sollen bis Ende 2026 rund 200 kasachische Wasserfachkräfte ausgebildet werden.
Im Mai 2026 reiste die erste Gruppe kasachischer Wasserexperten nach China, um an Fachgesprächen über Wasserressourcenmanagement und Umweltrestaurierungstechnologien teilzunehmen. Die entsprechenden Schulungen basieren auf einer Absichtserklärung zwischen den zuständigen Ministerien und Unternehmen beider Länder und werden vollständig von chinesischer Seite finanziert. Im September 2026 wird die Kasachische Nationale Universität für Wasserbau und Bewässerung gemeinsam mit der Nordchinesischen Universität für Wasserressourcen und Wasserkraft ein gemeinsames Studienprogramm starten; beide Seiten haben auch über Förderprogramme für internationale Studierende verhandelt. Darüber hinaus planen China und Kasachstan, gemeinsam mit dem Drei-Schluchten-Berufskolleg für Elektroenergie ein spezialisiertes Ausbildungszentrum am Taraz-Institut für Wasserwirtschaft einzurichten. Ab dem Studienjahr 2026/2027 eröffnet Kasachstan zwei neue Akademien zur Ausbildung von Wasserfachkräften, um den einheimischen Pool an Fachkräften zu erweitern.
Die effiziente Kontrolle grenzüberschreitender Wasserressourcen, der Betrieb und die Instandhaltung von Wasserinfrastruktur sowie die Wiederherstellung von Wasserökosystemen sind Schwerpunktbereiche der bilateralen Zusammenarbeit zwischen China und Kasachstan. Kasachstan treibt die Modernisierung seines Wassersystems voran, doch es mangelt an einheimischen hochqualifizierten Fach- und Führungskräften. Die gemeinsame Ausbildung unter Nutzung der ausgereiften chinesischen Wassertechnologie und des Bildungssystems ist eine Schlüsselmaßnahme, um die Branchenlücken zu schließen und die Fähigkeit zur präzisen Wasserressourcenbewirtschaftung zu verbessern.
Diese gemeinsame Personalentwicklung ist ein wichtiger Schritt zur vertieften Verflechtung der Wasserindustrien Chinas und Kasachstans. Durch regelmäßige technische Studienreisen, gemeinsame Studienprogramme und die Durchführung lokaler Schulungen exportiert China kontinuierlich Wassertechnikstandards und praktische Erfahrungen und schafft so eine personelle Grundlage für die Beteiligung chinesischer Unternehmen an der Wasserinfrastruktur Kasachstans und grenzüberschreitenden Wasserprojekten. Kasachstan wiederum baut durch die Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen eine lokale Talentpyramide auf, um die langfristige Entwicklung der Wasserbranche zu fördern.










