de.wedoany.com-Bericht: Die isländische Tochtergesellschaft Ístak hf. der Aarsleff-Gruppe hat einen Vertrag im Wert von rund 375 Millionen Dänischen Kronen (55 Millionen US-Dollar) für die Erweiterung des Sigalda-Wasserkraftwerks in Zentralisland unterzeichnet.

Das Projekt sieht die Installation einer neuen 65-Megawatt-Turbine vor, wodurch die Gesamtkapazität des Kraftwerks von 150 auf 215 Megawatt erhöht wird. Die zusätzliche Stromerzeugung soll den jährlichen Bedarf von über 50.000 Haushalten decken können.
Die Bauarbeiten sollen im Spätsommer 2026 beginnen und voraussichtlich 2029 abgeschlossen sein. Der Umfang der Arbeiten umfasst den Bau neuer Betonstrukturen für die neue Turbine und den Generator, die Erweiterung des Wasserzuleitungssystems des Kraftwerks sowie die Modernisierung der bestehenden Infrastruktur.
Die Tiefbauarbeiten umfassen Aushub- und Fundamentarbeiten rund um das bestehende Kraftwerk sowie die Installation einer etwa 100 Meter langen Stahldruckleitung, um die Wasserversorgung der Anlage zu erhöhen. Weitere Arbeiten umfassen die Erweiterung von Abflusskanälen, die Installation von Böschungs- und Wellenschutzmaßnahmen, die Modernisierung der Brandschutz- und Lüftungssysteme, den Bau eines neuen Wassertanks sowie die Verlängerung der vorhandenen Kranbahn.
Der Standort des Projekts liegt etwa 160 Kilometer östlich von Reykjavík und etwa 18 Kilometer von einem weiteren Landsvirkjun-Projekt entfernt, an dem Ístak derzeit arbeitet. Die Bauarbeiten umfassen voraussichtlich rund 32.000 Kubikmeter Felsaushub, die Installation von 660 Metern temporärem Stahlspundwandverbau sowie das Gießen von über 10.000 Kubikmetern Beton. Ístak erklärte, dass das Projekt von der Expertise der Aarsleff-Gruppe bei großen Energie- und Infrastrukturprojekten profitieren werde. Der isländische Staatsenergiekonzern Landsvirkjun ist der Projekteigentümer.










