Brasilianische Regierung plant Auktion von über 500 Straßenbrücken an der B3 im Jahr 2026
2026-07-05 13:50
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Die brasilianische Bundesregierung plant, im Jahr 2026 an der brasilianischen Börse (B3) über 500 Straßenbrücken zu versteigern. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Sanierung der alternden Straßeninfrastruktur zu beschleunigen. Das von Verkehrsminister George Santoro angekündigte Programm gehört zu den wichtigsten Initiativen des Verkehrssektors im Jahr 2026.

Die Regierung plant, 2026 an der B3 über 500 Straßenbrücken zu versteigern, was ein neues Konzessionsfeld eröffnen könnte

Diese Projekte werden in acht Lose nach Bundesstaaten und Regionen aufgeteilt und bilden ein langfristiges Portfolio für Sanierung und Instandhaltung. Dieses Modell sieht keine Mauterhebung vor, aber Santoro erklärte, dass diese Vermögenswerte für Unternehmen, die bereits im Straßensektor tätig sind, attraktiv sein könnten. Die Auktion führt die herkömmliche öffentliche Vertragsverwaltung von Straßenanlagen an die Börse ein. Unternehmen erwerben Verträge durch Ausschreibungen, wobei die Vertragslaufzeit auf zehn Jahre ausgelegt ist.

Die brasilianische nationale Verkehrsinfrastrukturbehörde (DNIT) wird die Crema-Lösung (Vertrag, Sanierung und Instandhaltungsplan) als Grundlage für die Projektmodellierung verwenden. Die Vertragslaufzeit beträgt zehn Jahre und zielt darauf ab, eine langfristige Partnerschaft zwischen dem öffentlichen Sektor und den Betreibern aufzubauen. Das Portfolio kombiniert strukturelle Sanierung mit kontinuierlicher Instandhaltung, anstatt einmalige Bauarbeiten durchzuführen. Die Regierung wird die Vergütung über den öffentlichen Haushalt zahlen, hat das Projekt jedoch nicht als öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP) eingestuft. Im Gegensatz zu gebührenpflichtigen Konzessionen stützt sich dieses Modell auf öffentliche Zahlungen und die Stabilität langfristiger Verträge, um den Betrieb zu gewährleisten.

Das Verkehrsministerium gab bekannt, dass das Paket über 500 sanierungsbedürftige Brücken umfasst, die in acht Lose nach Bundesstaaten und Regionen unterteilt sind. Dies erleichtert die Organisation der Ausschreibungen und die Aufteilung der Vermögenswerte in besser handhabbare Blöcke. Die Regierung hat noch keine konkrete Liste der Brücken oder die Prioritätskriterien für die einzelnen Lose veröffentlicht. Santoro stellte das Portfolio auf der Eröffnungsveranstaltung der „Straßenbiennale 2026 – Die Kraft der Regulierung in Brasilien“ vor, die vom brasilianischen Straßenkonzessionsverband (ABCR) veranstaltet wurde, und lud die Straßenbaubranche ein, die entsprechenden Modelle zu prüfen.

Da keine Maut erhoben wird, ist das Modell stärker auf die Vorhersagbarkeit der Verträge und den Fluss öffentlicher Mittel angewiesen. Santoro schätzte, dass diese Vermögenswerte für bestehende Betreiber attraktiv sein könnten, insbesondere für solche Gruppen, die ihre Präsenz bei langfristigen Instandhaltungs- und Betriebsverträgen ausbauen möchten. Derzeit hat die Regierung weder den Gesamtbetrag, den Zeitplan für die Lose noch die Liste der Vermögenswerte bekannt gegeben. Die Ankündigung, die Vermögenswerte an die B3 zu bringen, hat diese Initiative jedoch bereits zu einem wichtigen Bestandteil der Straßeninfrastrukturagenda 2026 gemacht.

In derselben Rede betonte Santoro die finanzielle Entwicklung der Infra S.A. (Brasilianische Infrastrukturgesellschaft). Er erklärte, dass eine Agenda vorangetrieben werde, die es diesem Staatsunternehmen ermöglichen solle, innerhalb von drei Jahren nicht mehr auf den Staatshaushalt angewiesen zu sein. Santoro zufolge wird Infra S.A. über ausreichende eigene Einnahmen verfügen. Darüber hinaus erwähnte Santoro das erste föderale ÖPP-Projekt des Sektors, das sich auf den Betrieb und die Instandhaltung der BR-319/AM-Straße konzentriert und dessen Governance-Umfeld mit der Straßensanierung verknüpft ist. Diese Informationen deuten darauf hin, dass die Regierung den Einsatz verschiedener Modelle zur Lösung langfristiger Probleme des föderalen Straßennetzes ausweiten möchte. Der Markt wird beobachten, wie die DNIT die Lose gestaltet, welche Brücken in die erste Runde kommen und wie der Markt auf ein Paket ohne Maut, aber mit langfristigen Verträgen und öffentlichen Zahlungen reagiert.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com