de.wedoany.com-Bericht: Die Nachfrage nach C12-Laurinsäure in Asien dürfte durch die Erwartung von Bevorratungskäufen im dritten Quartal wieder anziehen, Marktteilnehmer bereiten sich aktiv auf die Umsetzung der EU-Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten (EUDR) vor.
Indiens Recyclingkunststoffindustrie tritt in eine neue Wachstumsphase ein, verbindliche Recyclinganteilsvorgaben beschleunigen Investitionen, steigern die Anwendungsverbreitung und stärken die Nachfrage nach recyceltem Polyethylenterephthalat (rPET).
Der asiatische Markt für Diphenylmethandiisocyanat (MDI) und Toluoldiisocyanat (TDI) steht im dritten Quartal unter Druck, bedingt durch saisonal schwächere Nachfrage und makroökonomische Gegenwinde infolge geopolitischer Spannungen im Nahen Osten; das strukturelle Überangebot hält an.
Die asiatische Industrieproduktion setzte ihr Wachstum im Juni fort, jedoch mit verlangsamtem Tempo im Vergleich zur Anfangsphase des Nahostkonflikts; gleichzeitig zeigten sich Anzeichen einer nachlassenden Inflation, da sich die Versorgungslage erholte.
Schmierstoff-Hersteller BP Castrols Technologiechefin für den asiatisch-pazifischen Raum, Charlotte Kehoe, erklärte, dass Vietnam sich zu einem Vorreiter der Fahrzeugelektrifizierung entwickle, wobei die Regierungspolitik Initiativen für grüne Mobilität und emissionsarme Zonen vorantreibe.
Die indische Polymerindustrie zählt weiterhin zu den weltweit stärksten Wachstumsmärkten, doch steigende chinesische Exporte, globales Überangebot, die zunehmende Verwendung von Recyclingpolymeren und wiederkehrende Versorgungsunterbrechungen verändern die Marktlandschaft und erhöhen den Druck auf die heimischen Produzenten.
Südkoreas Petrochemieexporte stiegen im Juni im Jahresvergleich um 18,8 % auf 4,07 Milliarden US-Dollar, während die Exportmengen aufgrund der Priorisierung der Inlandsversorgung um 14,6 % zurückgingen.
Chinesische Zolldaten für Mai zeigen, dass die Auswirkungen des US-iranischen Konflikts auf die Rohstoffimporte von Sinopec zunehmend differenzierter werden; der Nahostkonflikt verändert die Rohstoffimportstruktur der chinesischen Petrochemie.
Die Wirtschaftlichkeit von Chinas Methanol-zu-Olefin (MTO)-Verfahren dient seit langem als zentraler Referenzpunkt für die globale Methanolpreisbildung. Dieser Anker bleibt wichtig, doch die jüngste Nahostkrise hat der Preisgleichung eine neue Dimension hinzugefügt.
Seit der Unterzeichnung des vorläufigen US-iranischen Friedensabkommens am 17. Juni haben die Verhandlungen über den Petrochemiehandel zwischen Asien und dem Nahen Osten wieder zugenommen; die Crackanlagen im Nahen Osten stabilisieren sich, und das asiatische Naphtha-Angebot ist vorerst ausreichend.










