de.wedoany.com-Bericht: Ein Stromausfall in einem Rechenzentrum von MTN Uganda hat zu Dienstunterbrechungen geführt, sodass Nutzer keine Sprachanrufe tätigen, mobile Daten nutzen oder Mobile-Money-Transaktionen durchführen konnten.
Die Störung begann gegen Mittag Ortszeit und weitete sich nach 13:00 Uhr aus. Stunden später räumte MTN Uganda (MTN Uganda) den Ausfall ein und erklärte, dass es in einem seiner Rechenzentren zu einem schwerwiegenden Stromausfall gekommen sei. Das Unternehmen gab an, dass Technikerteams daran arbeiteten, alle betroffenen Dienste wiederherzustellen.
Der Ausfall betraf Kunden in verschiedenen Landesteilen und störte Kommunikation, Finanztransaktionen sowie andere Dienste, die auf das Telekommunikationsnetz angewiesen sind. In Soroti berichtete der Nutzer Martin Eswau, dass er seine Mutter nicht erreichen konnte, die aus Kampala erwartet wurde – sie sollte gegen 13:00 Uhr ankommen, doch bis 15:00 Uhr hatte er keine Informationen über ihre Reise. Der Ausfall löste auch in sozialen Medien zahlreiche Beschwerden aus. Die Menschenrechtsaktivistin Sarah Bireete postete kurz auf der Plattform X: „MTN, ausgefallen.“
Neben Sprach- und Internetdiensten war auch der Mobile-Money-Dienst von MTN lahmgelegt. Kunden konnten kein Geld senden oder abheben, und einige mit Bankkonten verbundene Transaktionen waren betroffen. Deborah Asiimwe, eine Bewohnerin von Kyebando, erklärte, dass sie keine Auszahlung über die MTN-DFCU-Bank (MTN-DFCU Bank) vornehmen konnte. Auch Unternehmen, die auf Mobile-Money-Zahlungen angewiesen sind, waren betroffen: Händler, Transportunternehmen und Kunden meldeten Verzögerungen bei Zahlungseingängen, und einige Bankkunden konnten keine mit MTN Mobile Money verbundenen Transaktionen abschließen.
Dieses Ereignis unterstreicht die zentrale Rolle von MTN Uganda im Kommunikations- und digitalen Zahlungsökosystem des Landes. Längere Unterbrechungen könnten Logistik, Notfallkommunikation und andere grundlegende Dienste stören und wirtschaftliche Folgen haben. Das Land erlebte in den letzten Jahren mehrere größere Telekommunikationsausfälle, darunter die Abschaltung von Internet und sozialen Medien während der Wahlen 2021 sowie im Oktober 2023 eine Reihe von intermittierenden Dienstunterbrechungen aufgrund von Schäden an der nationalen Glasfaser-Infrastruktur. Anders als bei diesen früheren Vorfällen gab MTN an, dass der aktuelle Ausfall durch einen Stromausfall im Rechenzentrum verursacht wurde.










