de.wedoany.com-Bericht: Die Russische Eisenbahn bereitet sich darauf vor, den Getreidetransport aus Russland in den Iran über den internationalen Verkehrskorridor „Nord-Süd“ auszubauen. Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Oleg Belozerov, erklärte, dass von Januar bis Juni dieses Jahres 65.000 Tonnen Getreide über Astara in den Iran transportiert wurden – mehr als viermal so viel wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Transportdynamik sei positiv.
Darüber hinaus haben die Russische Eisenbahn sowie der Iran und Aserbaidschan ein trilaterales Protokoll unterzeichnet, in dem sich die Parteien verpflichten, die kommerzielle Attraktivität der Strecken des internationalen Verkehrskorridors „Nord-Süd“ weiter zu stärken. Die Länder haben außerdem vereinbart, durch den Austausch synchronisierter Datensysteme und die Umstellung auf papierlose Transporttechnologien einen „digitalen Korridor“ zu schaffen.
Belozerov fügte hinzu, dass der Güterverkehr über Astara im Juni Anzeichen eines Wachstums gezeigt habe: Es wurden 555 Standardcontainer (ein Anstieg von 3,5 % im Vergleich zum Vorjahr) und 47.500 Tonnen Fracht (ein Anstieg von 50 %) transportiert.










