de.wedoany.com-Bericht: China hat den „Entwurf der Verwaltungsvorschriften für Internet-Informationsdienste (überarbeiteter Entwurf zur Stellungnahme)“ veröffentlicht und führt eine systematische Überarbeitung der seit über 20 Jahren geltenden ursprünglichen Vorschriften durch, um den Herausforderungen der Plattformökonomie und der generativen Künstlichen Intelligenz im digitalen Zeitalter zu begegnen.
Seit der Veröffentlichung der „Verwaltungsvorschriften für Internet-Informationsdienste“ (Erlass Nr. 292 des Staatsrates) aus dem Jahr 2000 hat sich die chinesische Internetbranche von frühen Portalen und einseitiger Text- und Bildkommunikation zu einer neuen Phase mit multimodaler Interaktion, KI-gestützter Inhaltsgenerierung und umfassendem Plattformbetrieb entwickelt. Die Marktteilnehmer haben sich in verschiedene Formen wie allgemeine Informationsdienstanbieter, umfassende Traffic-Plattformen und Anbieter intelligenter Informationsdienste ausdifferenziert, und die Risikotransmissionswege sind komplexer und verdeckter geworden. Der Regulierungsrahmen, die Aufsichtsobjekte und die Compliance-Anforderungen der ursprünglichen Vorschriften sind nicht mehr an das aktuelle Branchenumfeld angepasst. Der überarbeitete Entwurf erweitert den Regelungsgehalt auf der Grundlage der 27 Artikel des ursprünglichen Gesetzes erheblich und gestaltet die gesamte Regelkette, einschließlich der Klassifizierung der Akteure, der Zulassungsverfahren und der Betriebsstandards, neu.
Der überarbeitete Entwurf zielt auf die Merkmale des Cyberspace – schnelle Verbreitung, große Reichweite und hohe Anonymität – sowie auf neue Risiken wie das Manipulieren von Klickzahlen und Bewertungen, Traffic-Fälschung, unkontrollierte algorithmische Empfehlungen, irreführende KI-generierte Inhalte und Internetsucht von Minderjährigen ab und verfolgt die beiden Hauptziele Sicherheit und Entwicklung. Der Entwurf listet neun Kategorien verbotener negativer Informationen auf und legt die Hauptverantwortung der allgemeinen Internet-Informationsdienstanbieter, der Plattform-Informationsdienstanbieter und der Anbieter intelligenter Algorithmen-Dienste nach Art der Betreiber schichtweise fest. Die Inhalte umfassen Sicherheitsmaßnahmen wie Inhaltsprüfung, Kontoverwaltung, Algorithmuskontrolle, Personalstandards und den Schutz der Rechte besonderer Gruppen.
Im Hinblick auf globale Trends der Internet-Governance verfolgen internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen und die APEC weiterhin die Mensch-Computer-Interaktion und die Governance von Internetinhalten. Auch Europa und die USA haben Regelungen wie den „Digital Services Act“ und den „AI Act“ erlassen, wobei die ausländischen Modelle jedoch tendenziell auf hohe Geldstrafen setzen. Die chinesische Überarbeitung basiert auf den nationalen Gegebenheiten eines großen digitalen Industriesektors, einer Vielzahl von Geschäftsmodellen und einer riesigen Internetnutzerbasis und zielt darauf ab, ein pluralistisches, kooperatives Governance-Modell zu schaffen, das staatliche Regulierung, Branchenselbstregulierung und gesellschaftliche Aufsicht kombiniert, um ein Gleichgewicht zwischen Sicherheitsanforderungen und Branchenentwicklung zu erreichen.
Diese Überarbeitung wird als die erste umfassende systematische Überarbeitung seit der Umsetzung der „Verwaltungsvorschriften für Internet-Informationsdienste“ vor über zwanzig Jahren positioniert und schafft einen institutionellen Rahmen, der sowohl traditionelle Geschäftsmodelle als auch neue KI-Dienste abdeckt. In Zukunft wird durch die mehrseitige Zusammenarbeit im Cyberspace auf der Grundlage der Wahrung der Sicherheitsuntergrenze ein Umfeld für innovative Branchenentwicklungen geschaffen, um eine geordnete, gesunde und nachhaltige Entwicklung der Internet-Informationsdienste zu fördern.










