de.wedoany.com-Bericht: Wang Pingwei, Vorstandsvorsitzender und Präsident der Sinomine Resource Group Co., Ltd., traf am 9. Juli in Peking mit der namibischen Präsidentin Netumbo Nandi-Ndaitwah zusammen. Beide Seiten tauschten sich über die Investitionsstrategie von Sinomine in Namibia sowie das Multimetall-Rückgewinnungsprojekt in der Schmelzhütte Tsumeb aus.

Wang Pingwei informierte Nandi-Ndaitwah über den aktuellen Betriebszustand der Schmelzhütte Tsumeb sowie die gesamten Investitionspläne von Sinomine in Namibia. Schwerpunkte der Gespräche waren der Baufortschritt des Multimetall-Rückgewinnungsprojekts in der Schmelzhütte Tsumeb, die technologische Modernisierung der Hütte sowie die Arbeitsvisa für ausländische Fachkräfte.

Wang Pingwei erklärte, dass die Schmelzhütte Tsumeb seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 1963 bereits über 60 Jahre in Betrieb sei und ein bedeutendes industrielles Erbe Namibias darstelle. Sinomine führe derzeit eine moderne Modernisierung der Anlage durch, mit dem Schwerpunkt auf der Rückgewinnung von Multimetallen wie Germanium, Gallium, Blei und Zink aus historischen Tailings und unzureichend genutzten Mineralressourcen. Das Projekt ziele darauf ab, historische Bergbauverschmutzungen zu beseitigen, das Gelände zu sanieren und wieder nutzbar zu machen, gleichzeitig die lokale Aufbereitungs- und Verarbeitungsindustrie zu modernisieren, eine effiziente Ressourcennutzung zu erreichen, Arbeitsplätze zu schaffen, fortschrittliche Technologien einzuführen und Fachkräfte auszubilden.
Nandi-Ndaitwah würdigte das Multimetall-Rückgewinnungsprojekt von Sinomine in Tsumeb hoch und betonte, dass das Projekt Hüttenabfälle in hochwertige Metallrohstoffe umwandle und damit den Entwicklungszielen der namibischen Regierung entspreche, die auf die Schaffung lokaler Arbeitsplätze, die Einführung fortschrittlicher Verfahrenstechnologien, die Stärkung der heimischen Industriekapazitäten und die Steigerung der Wertschöpfung bei mineralischen Produkten abzielten. Die namibische Regierung und das namibische Volk begrüßten ausländische Unternehmen mit starker technologischer Kompetenz und einem Bekenntnis zu grüner und nachhaltiger Entwicklung, die sich an der Modernisierung der heimischen Tiefverarbeitungsindustrie für mineralische Rohstoffe beteiligten und so lokale Beschäftigung und Wirtschaftswachstum förderten.






