Hapag-Lloyd nutzt Landstrom im Hamburger Hafen
2026-07-11 10:15
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de.wedoany.com-Bericht: Hapag-Lloyd hat mit der Hamburg Port Authority (HPA) eine Vereinbarung zur Nutzung von Landstrom im Hamburger Hafen unterzeichnet, um die Emissionen während der Liegezeiten der Schiffe zu reduzieren.

HHLA / Martin Elsen Containerumschlag am Containerterminal Burchardkai im Hamburger Hafen

Gemäß der Vereinbarung wird Hapag-Lloyd die vorhandene Landstrom-Infrastruktur im Hamburger Hafen nutzen, sofern die betrieblichen Bedingungen dies zulassen. Diese Zusage erstreckt sich auf alle Terminals im Hafengebiet, die bereits mit Landstromanlagen ausgestattet sind.

Die Reederei hat kürzlich während der Liegezeiten im Hamburger Hafen erfolgreich Landstromanschlüsse für die Containerschiffe „Al Muraykh“ und „Tihama“ durchgeführt. Beide Schiffe verkehren auf der NE2-Route von Asien nach Nordeuropa.

Rolf Habben Jansen, CEO von Hapag-Lloyd, erklärte, dass Landstrom ein wichtiger Bestandteil für einen emissionsarmen Schiffsbetrieb im Hafen und auf dem Weg zum Ziel der Netto-Null-Emissionen der Flotte bis 2045 sei. Er wies darauf hin, dass alle Neubauten des Unternehmens bereits landstromfähig seien und die geeigneten Schiffe der bestehenden Flotte entsprechend nachgerüstet würden. Solange die Infrastruktur verfügbar und betrieblich sinnvoll sei, werde das Unternehmen Landstrom nutzen.

Hapag-Lloyd gab an, dass rund 35 % der Schiffe seiner aktuellen Flotte bereits vollständig mit Landstromanschlussmöglichkeiten ausgestattet seien. Diese Schiffe könnten während der Liegezeiten im Hafen Strom aus dem lokalen Netz beziehen und so zur Reduzierung der Emissionen im Hafengebiet beitragen.

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