de.wedoany.com-Bericht: Der Vorstand der brasilianischen Nationalen Erdölbehörde (ANP) hat die staatliche Ölgesellschaft Petrobrás aufgefordert, den Zeitplan für die Modernisierung und Erneuerung ihrer Gasaufbereitungsanlage (UTGCA) in Caraguatatuba im Bundesstaat São Paulo zu überarbeiten. Die ANP ist der Ansicht, dass der ursprünglich für Dezember 2031 vorgesehene Fertigstellungstermin um 18 bis 24 Monate vorgezogen werden muss.

Nach einer gemeinsamen Analyse von vier technischen Bereichen kam die ANP zu dem Schluss, dass der von dem Unternehmen vorgeschlagene Zeitplan nicht mit dem Bedarf zur Ausweitung des inländischen Erdgasangebots übereinstimmt. Das Modernisierungsprojekt der UTGCA wird die tägliche Gasversorgung zwischen 2032 und 2037 um 9 Millionen Kubikmeter erhöhen.
Zu diesem Zweck muss Petrobrás innerhalb von 30 Tagen einen neuen Zeitplan vorlegen, der kürzere Bauzeiten sowie quantifizierbare Ziele enthält, die von der Regulierungsbehörde nachverfolgt werden können. Um Versorgungsausfälle zu vermeiden, hat die ANP ausnahmsweise, vorübergehend und unter Auflagen den Verkauf des in der UTGCA produzierten Gases bis zum 31. Dezember 2026 genehmigt.
Der wichtigste Eingriff im Rahmen des Anlagenplans besteht darin, dass das aufbereitete Gas die von der ANP-Verordnung festgelegten Mindestanforderungen an den Methangehalt erfüllt. Die ANP erklärte, sie werde weiterhin die Qualitätsparameter des in der Anlage aufbereiteten Gases überwachen. Ob die Sondergenehmigung nach Dezember 2026 verlängert wird, hängt von der Umsetzung des neuen Modernisierungszeitplans und den Fortschritten der von Petrobrás ergriffenen Maßnahmen zur Erfüllung der regulatorischen Anforderungen ab.






