de.wedoany.com-Bericht: Tigo und Personal sind die einzigen beiden Betreiber, die an der zweiten 5G-Spektrum-Ausschreibung Paraguays teilnehmen. Nach der Einreichung der Anträge am 10. Juli bestätigte die Nationale Telekommunikationskommission (Conatel), dass Telefónica Celular del Paraguay S.A.E. und Núcleo S.A. im Rahmen der Ausschreibung Nr. 01/2026 Angebote eingereicht haben, die auf die Zuteilung von 5G-Spektrum in den Frequenzbändern 2,3 GHz und 3,5 GHz abzielt. Conatel wird die Anträge gemäß den Ausschreibungsunterlagen prüfen und in der kommenden Woche festlegen, ob die beiden Betreiber die Vorqualifikation bestehen und welches Zuteilungsverfahren angewendet wird: eine Auktion, falls sich die beantragten Frequenzbänder überschneiden, andernfalls ein vereinfachtes Verfahren.
Claro Brasil hat eine Netzwerkfähigkeit namens „Quality on Demand“ (QoD) eingeführt, die es Anwendungen ermöglicht, in Echtzeit eine höhere Qualität und Stabilität der mobilen Verbindung anzufordern, geeignet für Bereiche wie Finanzdienstleistungen oder Telemedizin. Das Unternehmen ist der erste Telekommunikationsbetreiber in Lateinamerika, der diese Funktion sowohl im 4G- als auch im 5G-Netz realisiert hat. Diese Fähigkeit ermöglicht es verschiedenen Branchen, auf Basis von Netzwerk-APIs neue digitale Dienste zu entwickeln, und eröffnet den Betreibern gleichzeitig neue Ertragsmöglichkeiten.
Künstliche Intelligenz und Hyperpersonalisierung definieren das Gästeerlebnis neu, indem sie Hotels helfen, Daten zu nutzen, um Bedürfnisse vorherzusagen, Dienstleistungen zu personalisieren und den Betrieb zu optimieren. Carlos Zenteno, Präsident von Hitss, erklärte im Interview mit DPL News, dass die Branche die Einführung digitaler Technologien vorantreibe, um unvergessliche Erlebnisse zu bieten und langfristige Beziehungen zu Gästen aufzubauen. Um das volle Potenzial auszuschöpfen, müssten Hotels und andere Organisationen jedoch das Problem der Datenfragmentierung lösen, da viele Unternehmen immer noch isolierte Systeme, redundante Datenbanken und Plattformen ohne Informationsaustausch nutzen.
Eine von Ookla durchgeführte Studie weist darauf hin, dass 5G allein nicht ausreicht, um in Brasilien eine gute Nutzungserfahrung mit Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) zu gewährleisten. Das Hauptproblem liegt in der Verbindung zwischen den Betreibern und den Cloud-Anbietern, bei der die mittlere Latenzzeit in Brasilien zwischen 149,7 Millisekunden und 163,6 Millisekunden liegt, was zu den höchsten Werten unter 22 analysierten Märkten zählt. Der Bericht zeigt, dass 5G-Netze textbasierte und teilweise sprachbasierte KI-Tools gut unterstützen können, bei Augmented Reality und Echtzeit-Computervision jedoch noch Defizite aufweisen. Die Infrastruktur konzentriert sich auf São Paulo, und die geringe Anzahl direkter Verbindungen zu großen Cloud-Anbietern erhöht die Datenübertragungszeiten. Die Studie betont, dass Faktoren wie Upload-Geschwindigkeit, Latenz unter Last und die Verbindung zur Cloud für die Bewertung von Netzwerken im Hinblick auf generative KI entscheidend sind.
Die Nationale Behörde für öffentliche Dienste Panamas diskutiert erneut die zukünftige Planung des 6-GHz-Frequenzbands und erwägt, entweder das Band von 5.925 bis 6.425 MHz oder das gesamte Band von 5.925 bis 7.125 MHz (1200 MHz) für die lizenzfreie Nutzung freizugeben. Nachdem die Behörde zuvor beschlossen hatte, die Zuteilung nicht zu ändern und die globalen Trends zu beobachten, wird dieses Thema nun erneut in die strategische Diskussion zur Erweiterung des verfügbaren Spektrums für die Konnektivität aufgenommen.
In der Analyse der Serie „Digitales T-MEC“ wird festgestellt, dass die USA eine führende Position in den hochwertigen Bereichen der digitalen Wirtschaft einnehmen, während China Fortschritte in der Fertigungsindustrie, Telekommunikation und bei Elektrofahrzeugen erzielt. Die Überarbeitung des T-MEC zielt darauf ab, die Position der USA in strategischen Sektoren zu stärken. Für Mexiko besteht die Herausforderung darin, ein Gleichgewicht zu wahren, da das Land sowohl Rekordinvestitionen durch Nearshoring anzieht als auch zunehmend chinesisches Kapital empfängt, was das digitale Kapitel des Abkommens zu einem Schlüsselelement der neuen geopolitischen Technologiedynamik macht.
Das brasilianische Abgeordnetenhaus berät über den Gesetzentwurf Nr. 94/26, eingebracht von der Abgeordneten Greyce Elias (PL-MG), der die Nutzung sozialer Medien durch Minderjährige unter 16 Jahren verbieten und bei Verstößen Geldstrafen von bis zu 500 Millionen Brasilianischen Real für die Plattformen vorsehen soll. Der Vorschlag gilt als Verschärfung der Schutzmaßnahmen des Digitalen Statuts für Kinder und Jugendliche (ECA Digital). Die Digitale Kommission, in der Plattformen wie Google, Meta, TikTok, Discord, Uber und Amazon vertreten sind, warnt jedoch, dass ein Verbot kontraproduktiv sein könnte, da es zu einer Zunahme von Fake-Accounts, geteilten Konten und der Umgehung von Beschränkungen durch VPNs führen könnte. Die Organisation plädiert stattdessen für die Umsetzung der bereits im ECA Digital enthaltenen digitalen Sicherheitsmaßnahmen, kombiniert mit Maßnahmen zur digitalen Bildung und Medienkompetenz.










