CPK und PKP Cargo planen Zusammenarbeit für Schienengüterverkehrsnetz
2026-07-14 16:41
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de.wedoany.com-Bericht: Der polnische Schienengüterverkehrsbetreiber PKP Cargo und der Zentrale Verkehrshafen (CPK) haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um im Rahmen des von CPK geleiteten Infrastrukturplanungsprozesses betriebliches Fachwissen zur Unterstützung der Gestaltung des Schienengüterverkehrsnetzes im Rahmen des polnischen Hafenprogramms (Port Polska programme) bereitzustellen.

Gemäß der Absichtserklärung umfasst die Zusammenarbeit die Planung neuer Eisenbahnstrecken, Logistikterminals, Anschlussgleise und technischer Einrichtungen im Zusammenhang mit dem polnischen Hafenprogramm. Die beiden Unternehmen werden gemeinsam die Entwicklung des Kombinierten Verkehrs, das Güterverkehrsmanagement sowie die potenziellen Standorte für Terminals und Anschlussgleise analysieren. Darüber hinaus umfasst die Zusammenarbeit die Bewertung der Infrastruktur, die zur Unterstützung des mit dem geplanten Flughafen verbundenen Frachtbetriebs erforderlich ist.

Filip Czernicki, CEO des Zentralen Verkehrshafens, erklärte, dass moderne Infrastruktur in Zusammenarbeit mit den Nutzern geplant werden müsse. Er betonte, dass die frühzeitige Einbeziehung von Güterverkehrsbetreibern in die Planung dazu beitrage, sicherzustellen, dass die endgültig errichtete Infrastruktur sowohl dem Personen- als auch dem Güterverkehr dienen könne. Zbigniew Prus, Vorstandsvorsitzender von PKP Cargo, wies darauf hin, dass der Güterverkehrsbedarf, insbesondere im Zusammenhang mit kombinierten Verkehrsdiensten, bereits vor Baubeginn berücksichtigt werden müsse und nicht erst nachträglich hinzugefügt werden dürfe.

Das polnische Hafenprogramm umfasst den Bau eines neuen Flughafens sowie ein breiteres Eisenbahninvestitionsprogramm. CPK gab an, dass das geplante Schienennetz die Kapazität erhöhen, die Erreichbarkeit der Logistikterminals verbessern und mehr Möglichkeiten für den Kombinierten Verkehr schaffen solle. Die Absichtserklärung leitet einen gemeinsamen Planungsprozess ein, der derzeit noch keine konkreten Güterverkehrsprojekte, Terminalstandorte oder Umsetzungszeitpläne festlegt.

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