Datawaves in Argentinien liefert modulares Rechenzentrum mit 12 Racks aus
2026-07-14 16:48
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de.wedoany.com-Bericht: Kürzlich hat Datawaves in Argentinien die Fertigung und Installation eines modularen Rechenzentrums mit 12 Racks abgeschlossen und die Anlage an ein Ölunternehmen in der Region Vaca Muerta in Argentinien übergeben. Laut der spanischsprachigen Branchenmedien BNamericas handelt es sich bei dem Kunden um Tecpetrol aus Argentinien. Das Rechenzentrum wurde mit Hauptmodulen, Stromversorgungs- und Sicherheitseinrichtungen integriert und ist bereit für die Installation von Kundenausrüstung und den Anschluss von Geschäftssystemen.

Das Projekt wurde in modularer Bauweise realisiert. Die Hauptstruktur und die zugehörigen Systeme des Rechenzentrums wurden zunächst in einer Fertigungsumgebung integriert und dann zur Installation zum Projektstandort transportiert. Im Vergleich zur separaten Errichtung von Serverräumen, Stromverteilung und Brandschutzsystemen vor Ort kann diese Methode einen Teil der Bau- und Gerätemontagearbeiten vorverlagern und den Arbeitsaufwand vor Ort in abgelegenen Industriegebieten reduzieren. Datawaves gab an, dass die Fertigung und Montage des Projekts abgeschlossen seien, nannte jedoch keinen genauen Zeitraum von Baubeginn bis zur Übergabe.

Die ausgelieferte Anlage bietet Platz für 12 Server-Racks und ist intern mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV), Stromverteilerschränken, automatischer Brandmelde- und Löschanlage sowie Kabeltrassen für Geräte- und Kommunikationskabel ausgestattet. Die entsprechenden Systeme wurden vor der Übergabe vollständig integriert und schaffen die grundlegenden räumlichen Voraussetzungen für den späteren Einbau von Servern, Speichergeräten, Netzwerk-Switches und anderen Informationssystemen.

Das Projekt befindet sich im Öl- und Gasfördergebiet Vaca Muerta, wo die industriellen Anlagen weitläufig verteilt sind und einige Produktions- und Betriebsszenarien weit entfernt von großen städtischen Rechenzentren liegen. Die Bereitstellung eines modularen Rechenzentrums in der Nähe von Industrieanlagen kann Unternehmen dabei helfen, lokale Knotenpunkte für Datenverarbeitung und Informationssysteme aufzubauen. Datawaves hat jedoch nicht angegeben, ob die Anlage speziell für Produktionssteuerung, Videoüberwachung, Unternehmensverwaltung oder andere Zwecke genutzt wird, sodass der tatsächliche Anwendungsbereich nicht weiter abgeleitet werden kann.

Der Schwerpunkt dieser Übergabe liegt nicht auf dem Bau eines neuen großen zentralisierten Cloud-Rechenzentrums, sondern auf der Errichtung einer unabhängig betreibbaren kleinen digitalen Infrastruktur in einem Industriegebiet. Der Umfang von 12 Racks kann je nach Kundenbedarf mit verschiedenen Arten von Rechen-, Speicher- und Kommunikationsgeräten bestückt werden, während USV, Stromverteilung und automatische Brandschutzsysteme den grundlegenden Betrieb des Serverraums gewährleisten. Der Projektbetreiber hat weder die Gesamtinvestition, die Raumleistung, die Netzwerkbandbreite, die Kühlmethode noch die Anzahl der Server offengelegt, sodass derzeit auch keine tatsächliche Rechenleistung daraus abgeleitet werden kann.

Datawaves in Argentinien erweitert sein Geschäft mit modularen Rechenzentren auf Branchen wie Öl, Telekommunikation und Bergbau, die Recheninfrastruktur vor Ort benötigen. Die abgeschlossene Übergabe des Projekts in Vaca Muerta zeigt, dass die entsprechenden Anlagen von der Planung und Fertigung in die Phase der Kundenbereitstellung übergegangen sind, und schafft eine Projektdatenbasis für die zukünftige Nachbildung ähnlicher Serverräume in Industriegebieten, Minen und abgelegenen Einsatzorten.

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