de.wedoany.com-Bericht: Am 14. Juli 2026 wird Honeywell Aerospace ein Konsortium leiten, um ein kompaktes Quanten-Weltraummagnetometer zu entwickeln, das die Erforschung des Erdmagnetfelds vorantreiben soll. Das Unternehmen hat sich mit Quantum Brilliance und der Jagiellonen-Universität in Krakau, Polen, zusammengetan, um im Rahmen eines von der ESA finanzierten Vertrags bis 2027 ein Magnetometer zu entwickeln, zu testen und an die Europäische Weltraumorganisation (ESA) zu liefern. Honeywell Aerospace gab dies am 14. Juli bekannt.

Diese Zusammenarbeit vereint Festkörper-Quantensensorik mit Raumfahrttechnik, um kompakte, leistungsstarke Vektorfeldmessungen des gesamten Magnetfelds zu ermöglichen und so die Geowissenschaften, Geophysik und das Weltraumlagebewusstsein voranzubringen. Das Instrument entspricht den Zielen der ESA in den Bereichen Erdbeobachtung (EO) und Weltraumwissenschaft und wird detailliertere Beobachtungen des Erdmagnetfelds ermöglichen, während es gleichzeitig die strengen Anforderungen an Größe, Gewicht und Leistung (SWaP) von Satelliten erfüllt.
Die drei Partner bringen unterschiedliche Beiträge in das Projekt ein. Die technische Expertise und Entwicklungsarbeit von Honeywell Aerospace am Forschungs- und Entwicklungsstandort in Brünn wird mit der NV-Diamanttechnologie von Quantum Brilliance und den fortgeschrittenen physikalischen Forschungskapazitäten der Jagiellonen-Universität kombiniert. Das System soll eine höher aufgelöste geomagnetische Kartierung, eine verbesserte Strahlungstoleranz für Langzeitmissionen sowie kleinere und energieärmere Nutzlasten ermöglichen.
John Liobe, technischer Leiter des europäischen Quantensensorik-Projekts von Quantum Brilliance, erklärte in einer Stellungnahme: „Unsere Zusammenarbeit mit Honeywell Aerospace und Quantum Brilliance ist ein wichtiger Schritt, um die Leistungsfähigkeit von SWaP-armen Quantensensoren zu demonstrieren. Dieses Projekt ebnet den Weg für eine skalierbare Fertigung, die zukünftigen Satellitenkonstellationen für die Erdwissenschaft und das Weltraumlagebewusstsein zugutekommt.“










