de.wedoany.com-Bericht: Das Unternehmen „Ekoalyans“ (Öko-Allianz), das zum Brennstoffbereich TVEL des russischen Staatskonzerns Rosatom gehört, hat in der Stadt Nowouralsk im Gebiet Swerdlowsk eine Produktionslinie für Automobil-Abgaskatalysatoren in Betrieb genommen. Die Gesamtinvestitionen in das Projekt belaufen sich auf 4,3 Milliarden Rubel, wovon rund 3,2 Milliarden Rubel vom Industrieentwicklungsfonds (FRP) im Rahmen des Programms „Automobilkomponenten“ bereitgestellt wurden.

Mit den Kreditmitteln beschaffte das Unternehmen drei automatisierte Produktionslinien: eine Linie für Katalysatoren für Personenkraftwagen (Jahreskapazität 2 Millionen Stück), eine Linie für Katalysatoren für Lastkraftwagen (Jahreskapazität 400.000 Stück) sowie eine Verpackungslinie für Katalysatoren. Dadurch erhöhte sich die Gesamtkapazität des Werks von 800.000 auf 2,4 Millionen Katalysatoreinheiten pro Jahr – eine Verdreifachung.
Der Generaldirektor von „Ekoalyans“, Taras Pekarsky, erklärte, dass es in Russland zuvor keine industrielle Produktion von Katalysatoren für Dieselmotoren gegeben habe, die den Standards Euro 5 und höher entsprechen. Die Förderung durch den Industrieentwicklungsfonds (FRP) habe es dem Unternehmen ermöglicht, als erstes im Land eine solche Produktion zu starten. Die neuen Produktionslinien könnten Produkte herstellen, die den strengsten Umweltstandards entsprechen, und den Bedarf der russischen Nutzfahrzeugindustrie an Katalysatoreinheiten vollständig decken.
Die Produkte des Unternehmens werden an die Fließbänder inländischer Automobilwerke geliefert, darunter auch für die Herstellung des „Aurus“. Der Einsatz der in Nowouralsk hergestellten Katalysatoren kann zur Lokalisierung von Abgasnachbehandlungssystemen mit einem Anteil von bis zu 70 Prozent beitragen.










