de.wedoany.com-Bericht: Am 15. Juli 2026 unterzeichnete die mosambikanische Regierung eine 25-jährige Konzessionsvereinbarung für die Entwicklung und den Betrieb des Logistikterminals Dondo in der Provinz Sofala. Der Binnenhafen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 117 Millionen US-Dollar (etwa 2,1 Milliarden Rand) zielt darauf ab, die Überlastung des Beira-Korridors zu verringern und die Effizienz des regionalen Gütertransports über den Hafen Beira zu verbessern.
Das Projekt wurde im vergangenen Jahr an das von chinesischen Investoren geführte Konsortium Terminal Logístico de Dondo, S.A. vergeben. Die Unterzeichnung der Konzessionsvereinbarung beseitigt die Hindernisse für den Baubeginn des Projekts. Das Konsortium arbeitet mit dem mosambikanischen Staatsbahnbetreiber Caminhos de Ferro de Moçambique (CFM) zusammen. Das Logistikterminal Dondo, etwa 30 Kilometer vom Hafen Beira entfernt, wird als Binnenlogistikdrehscheibe dienen und die Lagerung, Konsolidierung und Verteilung von Gütern vor deren Umschlag über den Hafen unterstützen.
Der mosambikanische Minister für Verkehr und Logistik, João Matlombe, erklärte, dass das Terminal voraussichtlich im August oder September nächsten Jahres in Betrieb genommen wird und zur Entlastung des Beira-Korridors beitragen soll. Die Anlage wird die logistischen Verbindungen zwischen Mosambik und seinen Binnenanrainerstaaten (darunter Simbabwe, Sambia und Malawi) stärken, die für den Zugang zu internationalen Märkten auf den Beira-Korridor angewiesen sind. Nach der Inbetriebnahme kann der Binnenhafen einen Teil der Logistikaktivitäten vom Hafen Beira abziehen, die Effizienz der Güterabfertigung steigern, Staus reduzieren und einen effizienteren Straßen- und Schienengüterverkehr unterstützen.










