de.wedoany.com-Bericht: Der Hafen von Antioquia (Puerto Antioquia) hat erstmals kolumbianische Kaffeeprodukte exportiert und damit eine neue Option für die Logistikroute des kolumbianischen Kaffeeexports eröffnet.

Der Hafen von Antioquia teilte mit, dass dieses Ergebnis auf einer zweijährigen technischen Zusammenarbeit mit dem Nationalen Verband der Kaffeepflanzer Kolumbiens (FNC) beruht, die offizielle Genehmigung der Nationalen Steuer- und Zollbehörde Kolumbiens (Dian) erhalten hat und eine strategische Partnerschaft mit der Reederei Maersk eingegangen ist.
Der Hafen hat für den Kaffeeexport spezielle Lagereinrichtungen mit einer Kapazität von 18.000 Säcken Kaffee sowie ein Qualitätslabor und ein vollständig rückverfolgbares System eingerichtet.
Ginna Castro Mican, Vizepräsidentin für Handel des Hafens von Antioquia, erklärte, dass die Dian am 4. Juni dieses Jahres den Hafen als Verladeort für kolumbianischen Kaffee genehmigt habe. Seitdem habe der Hafen gemeinsam mit dem Kaffeeverband und Maersk alle Anstrengungen unternommen.
Jesús Tiburcio, Handelsdirektor von Maersk für Mittelamerika, die Andenregion und die Karibik, betonte, dass Kolumbien ein wichtiger strategischer Markt sei und Kaffee sein charakteristisches Produkt darstelle. Maersk sei daran beteiligt und sehe den Hafen von Antioquia als Förderer des Handels und der Anbindung Kolumbiens an den internationalen Markt.
Silvio Bedoya Flórez, Kaffeeinspektor des Nationalen Verbands der Kaffeepflanzer Kolumbiens, erläuterte, dass die Vorschriften vorschreiben, dass der Betrieb des Kaffeegeschäfts in einem neuen Hafen während der gesamten Dauer von der Beratung und Anleitung des Verbands begleitet werden müsse. Nach der Betriebsbereitschaft stelle der Verband einen Antrag bei der Dian, die dann eine Resolution zur Genehmigung des Hafenbetriebs erlasse.










