de.wedoany.com-Bericht: ISA Energia hat bekannt gegeben, dass sie die vorläufige Genehmigung für das Projekt Itatiaia erhalten hat. Das Projekt zielt darauf ab, die Übertragungskapazität für erneuerbare Energie aus dem Norden und Nordosten des Bundesstaates Minas Gerais nach Rio de Janeiro zu erweitern. Die Gesamtinvestition beträgt 2,7 Milliarden Real.

Laut Unternehmensangaben wird das Verbundprojekt die Flexibilität und Zuverlässigkeit des Stromnetzes erhöhen und die Reduzierung der Stromerzeugung verringern. Das Projekt wurde in der ersten Übertragungsauktion der brasilianischen nationalen Stromregulierungsbehörde (Aneel) im Jahr 2023 zugeschlagen. Der Plan umfasst den Bau eines Umspannwerks, den Ausbau zweier bestehender Umspannwerke sowie den Bau von zwei Übertragungsleitungen mit einer Gesamtlänge von 507 Kilometern. Der jährliche Genehmigungserlös (RAP) beträgt 248 Millionen Real, die Inbetriebnahme ist für März 2029 geplant.
Dayron Urrego, Executive Director für Projekte bei ISA Energia, erklärte, dass die vorläufige Genehmigung des Projekts von entscheidender Bedeutung sei, da sie die für das Wirtschaftswachstum von Minas Gerais und Rio de Janeiro erforderliche Strom-infrastruktur stärken und während der Bauphase über 4.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze schaffen werde. Das Projekt wurde in die Prioritätenliste für Infrastrukturprojekte des neuen Wachstumsbeschleunigungsprogramms (PAC) aufgenommen. Geplant ist die Installation von über 995 Übertragungsmasten (etwa 29.000 Tonnen Metallkonstruktionen), mehr als 1.000 Kilometern Leitungen und 35 500-kV-Induktionsdrosseln.










