IIAP und FENAMAD starten Lebensmittelforschung in sieben indigenen Gemeinschaften
2026-07-19 11:46
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de.wedoany.com-Bericht: Das Peruanische Amazonas-Institut (IIAP) und der Verband der indigenen Völker des Río Madre de Dios und seiner Nebenflüsse (FENAMAD) haben gemeinsam eine Studie gestartet, die in sieben indigenen Gemeinschaften in Madre de Dios und Cusco Pflanzen, Tiere und Pilze mit potenziellem Nahrungswert identifizieren und die lokalen traditionellen Kochsysteme neu bewerten soll.

Das Projekt mit dem Titel „Evaluierung unkonventioneller Nahrungsmittelprodukte in indigenen Amazonasgemeinschaften (Evaluación de Productos Alimenticios No Convencionales en Comunidades Indígenas Amazónicas)“ setzt die Forschungsrichtung fort, die das IIAP im Jahr 2025 eingeschlagen hat. Seit 2025 dokumentiert das Institut kontinuierlich traditionelles Wissen über essbare Pflanzen, Tiere und Pilze, um die Nahrungssysteme der indigenen Völker des peruanischen Amazonasgebiets zu stärken und neu zu bewerten. Das Untersuchungsgebiet umfasst Gemeinschaften in den Regionen Tambopata, Manu und Paucartambo und wird das traditionelle Wissen der Völker Amahuaca, Harakbut, Matsigenka, Yine und Ese Eja einbeziehen.

Derzeit hat das Forschungsteam bereits Aufklärungs- und Austauschaktivitäten in den indigenen Gemeinschaften Shipetiari, Shintuya und Santa Rosa de Huacaría gestartet, die in den vier weiteren teilnehmenden Gemeinschaften fortgesetzt werden. In diesen Treffen stellten IIAP und FENAMAD die Forschungsziele vor, sammelten die Meinungen der Bewohner und förderten von Anfang an die Beteiligung der lokalen Bevölkerung.

In den Koordinierungstreffen wurde vereinbart, die Forschung gemeinsam mit den teilnehmenden Gemeinschaften durchzuführen und einen interkulturellen Ansatz zu bestimmen, der traditionelles Wissen und Praktiken der indigenen Völker einbezieht und die verschiedenen Phasen der Studie leitet. Die Forschungsergebnisse werden dazu beitragen, kulturell bedeutsame Nahrungsressourcen zu identifizieren und eine wissenschaftliche Grundlage für die Stärkung der indigenen Nahrungssysteme, den Schutz der Biodiversität und die Gewährleistung der Ernährungssicherheit im Amazonasgebiet zu schaffen. Das Projekt wird auch die nachhaltige Nutzung der Biodiversität fördern und zur Umsetzung der „Nationalen Strategie für Ernährungssicherheit“ und des „Multisektoralen Plans zur Bekämpfung von Anämie“ beitragen. Zu den Teilnehmern der Koordinierungstreffen gehörten Edy Dariquebe Laura, Vorstandsmitglied von FENAMAD, Ronald Corvera Gomringer, Regionaldirektor des IIAP in Madre de Dios, Margarita Del Aguila Villacorta, Forscherin der Abteilung SOCIODIVERSIDAD (Abteilung für soziale Vielfalt) des IIAP, sowie technische Berater des Verbandes und Experten des IIAP.

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