de.wedoany.com-Bericht: Das spanische Ministerium für Verkehr und nachhaltige Mobilität (Ministerio de Transportes y Movilidad Sostenible) hat die Planung einer Verbindungsstrecke zwischen der Autobahn A-3 und der Autobahn A-7 für 6,4 Millionen Euro ausgeschrieben. Die Verbindung soll die A-3 bei Kilometer 331,5 (in der Nähe von Cheste) mit der A-7 am nördlichen Umgehungsbogen bei Kilometer 333,5 verbinden.

Ziel des Projekts ist es, den Transitverkehr zwischen dem westlichen Binnenkorridor und dem mediterranen Küstenkorridor zu optimieren, eine alternative Route über die V-30 zum Hafen von Valencia zu schaffen und eine weitere Zufahrt von der A-3 in den Großraum Valencia zu ermöglichen.
Die geplante Maßnahme umfasst den Entwurf des ersten Verbindungsabschnitts zwischen der A-3 und der A-7, wobei bei der Linienführung vorrangig eine Entwurfsgeschwindigkeit von 120 km/h angestrebt wird, sowie ein Zwischenkreuz mit der Landstraße CV-374. Das übergeordnete Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Reisebedingungen und der Verkehrssicherheit im Nah- und Fernverkehrssystem des Großraums Valencia.
Die A-3 ist die wichtigste hochleistungsfähige Hauptverkehrsachse, die Valencia mit dem Westen der Iberischen Halbinsel verbindet, die Achse Madrid-Valencia mit allen wichtigen Nord-Süd-Verbindungen verknüpft und über die V-30 eine indirekte Anbindung an den Hafen von Valencia bietet. Sie erschließt gleichzeitig große, sich ständig ausdehnende Industriegebiete, mehrere Siedlungen, Wohngebiete sowie bedeutende Verkehrserzeugungs- und -anziehungspunkte. Auf den Abschnitten in der Nähe des Großraums Valencia, insbesondere zwischen Chiva und dem Autobahnkreuz mit der A-7, führt die Vermischung von Fernverkehr mit lokalem Nahverkehr jedoch zu Problemen in Bezug auf Funktionalität, Servicequalität und Verkehrssicherheit.
Das DANA-Ereignis (Starkregenkatastrophe) im Oktober 2024 drohte die einzige direkte hochleistungsfähige Straßenverbindung zwischen Madrid und dem Großraum Valencia zu unterbrechen, was die Notwendigkeit dieser Verbindungsstrecke unterstreicht, um in Zukunft bei ähnlichen Situationen eine flexible Verkehrslenkung zu ermöglichen. Um die Bauausführung zu erleichtern, wird die etwa 13 Kilometer lange neue Verbindungsstraße in zwei separate Bauprojekte aufgeteilt, die jeweils separat ausgeschrieben werden.










