de.wedoany.com-Bericht: Japan leitet erneut 7.900 Tonnen kontaminiertes Wasser aus dem havarierten Kernkraftwerk Fukushima Daiichi ins Meer – mehr als zuvor angekündigt.

Die Tokyo Electric Power Company (TEPCO) gab am 24. Juli bekannt, dass die dritte Runde der Einleitung von kontaminiertem Wasser aus dem Kernkraftwerk Fukushima Daiichi in diesem Jahr abgeschlossen sei. Die eingeleitete Menge betrage rund 7.900 Tonnen und liege damit über der zuvor von dem Unternehmen veröffentlichten Prognose.
Am 2. Juli hatte TEPCO in Unterlagen mitgeteilt, dass die Gesamtmenge der in dieser Runde einzuleitenden kontaminierten Wassers voraussichtlich rund 7.800 Tonnen betragen werde, mit einer Gesamtmenge an radioaktivem Tritium von rund 1,3 Billionen Becquerel.
Im August 2023 hatte Japan trotz heftiger Kritik und Ablehnung der internationalen Gemeinschaft einseitig und zwangsweise mit der Einleitung des kontaminierten Wassers aus dem Kernkraftwerk Fukushima Daiichi begonnen.










