Hamburger Hafen verzeichnet im ersten Halbjahr 2026 einen Rückgang des Güterumschlags um 3,1 Prozent im Jahresvergleich

2026-08-16 10:22
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Der Güterumschlag im Hamburger Hafen belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf 56,1 Millionen Tonnen, ein Rückgang von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Containerumschlag erreichte 4,0 Millionen Standardcontainer (TEU), was einem Rückgang von 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr in TEU und 4 Prozent in Tonnage entspricht. Die laufende Modernisierung der Terminals sowie die durch den Iran-Krieg verringerten Ölimporte waren die Hauptfaktoren, die die Gesamtleistung belasteten.

Hafen Hamburg

Das von der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) vorangetriebene Modernisierungsprojekt der Terminals trägt zwar langfristig zur Steigerung der Betriebseffizienz bei, verringerte jedoch im zweiten Quartal die verfügbare Terminalkapazität und führte direkt zu einem Umschlagsdefizit. Zuvor waren die Verluste aus dem ungünstigen Wetter im Januar bis zum Ende des ersten Quartals weitgehend ausgeglichen worden, danach zeigten sich zunehmend strukturelle Hindernisse.

Die Entwicklung auf den wichtigsten Schifffahrtsrouten fiel deutlich unterschiedlich aus. Der Handel mit Singapur wuchs um 13,1 Prozent, mit Finnland um 24,7 Prozent, mit Indien um 7,2 Prozent und mit Marokko um 4,7 Prozent.

Der Güterumschlag mit den USA verzeichnete einen deutlichen Rückgang von 13,5 Prozent im Jahresvergleich; auch die Containerabfertigung mit China und Großbritannien zeigte eine negative Entwicklung.

Der Stückgutsektor insgesamt verzeichnete einen Umschlag von 15,9 Millionen Tonnen, ein Rückgang von etwa 1,1 Prozent im Jahresvergleich. Davon sanken die flüssigen Ladungen um 14 Prozent, hauptsächlich aufgrund reduzierter Ölimporte; zusätzlich ging der Biodiesel-Umschlag seit April zurück, nachdem der Iran-Konflikt die globalen Energiemärkte unter Druck gesetzt hatte. Trockene Massengüter wuchsen dagegen um 4,2 Prozent, gestützt durch deutliche Zuwächse bei Erzimporten und Getreideexporten.

Der konventionelle Stückgutumschlag belief sich insgesamt auf 535.000 Tonnen, ein Rückgang von 5 Prozent, hauptsächlich bedingt durch geringere Stahlexporte; im Vergleich zum Ende des ersten Quartals hat sich der Rückgang jedoch abgeschwächt.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com