Tarifverhandlungen bei HD Hyundai Heavy Industries in Ulsan gescheitert, Gewerkschaft plant Teilstreik

2026-09-02 10:50
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de.wedoany.com-Bericht: Am 1. September führten die HD Hyundai Heavy Industries und die Gewerkschaft die 18. Hauptverhandlungsrunde über den Tarifvertrag und die Betriebsvereinbarung für das Jahr 2026 durch, ohne eine Einigung zu erzielen. Die Gewerkschaft lehnte das am selben Tag vorgelegte erste Vergütungsangebot des Unternehmens ab und hielt an ihrem Plan fest, ab dem 2. September im Werftbetrieb Ulsan einen stufenweisen Teilstreik durchzuführen.

Das Unternehmen bot eine monatliche Grundgehaltserhöhung von 105.000 KRW an, einschließlich einer Dienstalterszulage von 35.000 KRW, sowie eine Zahlung von 10 Millionen KRW und Prämien sowie Leistungsvergütungen in Höhe von 200 % des Grundgehalts. Die Gewerkschaft forderte eine Erhöhung des monatlichen Grundgehalts um 149.600 KRW ohne Berücksichtigung der Dienstalterszulage, eine Steigerung der Prämien um 100 %, die Verwendung von mindestens 30 % des Betriebsgewinns für Leistungsprämien sowie die Einbeziehung von Urlaubsgeld und anderen Zulagen in das reguläre Gehalt und eine Erhöhung der Neueinstellungen.

Nach dem von der Gewerkschaft veröffentlichten Plan nehmen am 2. September zunächst die hauptamtlichen Gewerkschaftsfunktionäre, Verhandlungsausschussmitglieder und Delegierten an einem siebenstündigen Teilstreik teil, anschließend folgen in verschiedenen Geschäftsbereichen stufenweise vierstündige Teilstreiks. Am 8. September ist eine Ausweitung auf einen Teil der regulären Mitglieder geplant, am 10. September sind Mitglieder der Bereiche Marine, Motoren, unterstützende Konstruktionsarbeiten sowie der HD Hyundai Mipo betroffen, und am 15. September ist ein vierstündiger Teilstreik mit einer größeren Anzahl von Mitgliedern geplant. Am 3. und 7. September bleibt der Betrieb normal.

Zuvor hatte die Gewerkschaft vom 25. bis 27. August eine Streikabstimmung durchgeführt, an der 5.607 von 8.127 Mitgliedern teilnahmen; 5.379 stimmten für den Streik, was 66,18 % aller Mitglieder entspricht. Anschließend legte die Gewerkschaft am 28. August den stufenweisen Aktionsplan fest. Die Tarifparteien haben die Verhandlungen derzeit nicht abgebrochen; für September ist geplant, die Häufigkeit der Hauptverhandlungen von zweimal auf dreimal pro Woche zu erhöhen und die Gespräche auf Arbeitsebene fortzusetzen.

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