OPEC+-Kernförderländer planen, die Rohölproduktionspolitik für Oktober unverändert beizubehalten

2026-09-03 09:13
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de.wedoany.com-Bericht: Am 3. September rechnen die Kernförderländer der OPEC+ damit, bei der monatlichen Videokonferenz am 6. September die Rohölproduktionspolitik für Oktober unverändert beizubehalten. Personen, die den Diskussionen nahestehen, erklärten, dass Mitglieder wie Saudi-Arabien und Russland derzeit dazu neigen, eine weitere Produktionssteigerung auszusetzen, und dass bei dem Treffen voraussichtlich keine neuen Anpassungen bezüglich zusätzlicher Lieferungen im Oktober vorgenommen werden.

An der monatlichen Produktionsabstimmung sind sieben Länder beteiligt: Saudi-Arabien, Russland, Irak, Kuwait, Kasachstan, Algerien und Oman. Die OPEC hatte zuvor festgelegt, dass diese Länder im September ihre Produktionsquote um 188.000 Barrel pro Tag erhöhen, eine Anpassung, die aus der im April 2023 umgesetzten zusätzlichen freiwilligen Förderkürzungsvereinbarung resultiert. Nach dem aktuellen Erholungspfad werden sich die Mitgliedsländer nach Abschluss dieser Produktionsrunde im September Themen wie der Produktionsbasis für 2027 zuwenden.

Zwei an den Diskussionen beteiligte Delegierte erklärten, dass die sieben Länder vorläufig zugestimmt haben, die Wiederherstellung eines weiteren Teils der stillgelegten Lieferungen mindestens bis Anfang 2027 zu verschieben, und dass bei dem Treffen am 6. September voraussichtlich keine anderen Optionen zur Änderung dieser Vereinbarung erörtert werden. Diese Linie stellt derzeit noch eine Vorbereitung vor dem Treffen dar; die endgültige Produktionspolitik richtet sich nach der offiziellen Entscheidung des Treffens.

Derzeit besteht weiterhin eine Diskrepanz zwischen den nominellen Produktionsquoten der Mitgliedsländer und dem tatsächlichen Angebot. Der anhaltende Iran-Krieg beeinträchtigt den Rohöltransport durch die Straße von Hormus, sodass einige nahöstliche Förderländer Schwierigkeiten haben, ihre Exporte gemäß den erhöhten Quoten tatsächlich zu steigern; auch die Lieferungen von Mitgliedern wie Russland und Kasachstan sind in unterschiedlichem Maße eingeschränkt.

Bei der letzten monatlichen Sitzung am 2. August bestätigte die OPEC+, dass die Produktionsanpassung für September 188.000 Barrel pro Tag beträgt, und forderte weiterhin zuvor überproduzierende Mitgliedsländer zur Durchführung kompensatorischer Förderkürzungen auf. Gleichzeitig treibt die OPEC+ die Bewertung der maximalen nachhaltigen Förderkapazität der Mitgliedsländer voran; die entsprechenden Ergebnisse werden eine wichtige Grundlage für die Verhandlungen über die Produktionsbasis 2027 bilden.

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