Die russische Botschaft in Mexiko erklärte am 21., dass Russland bereit sei, Mexiko mit Flüssigerdgas zu beliefern und verschiedene Energietechnologien mit Mexiko zu teilen.

Die russische Botschaft in Mexiko verkündete die Neuigkeit noch am selben Tag im sozialen Netzwerk X. Der russische Energieminister Sergej Tsylejew erklärte: „Wir arbeiten bereits mit Mexiko zusammen. Wir verfügen über eine hervorragende Technologie für Flüssigerdgas und sind bereit, diese Technologie (mit Mexiko) zu teilen und Mexiko mit Flüssigerdgas zu versorgen.“
Die russische Botschaft in Mexiko fügte hinzu, dass Russland bereit sei, für komplexe geologische Bedingungen geeignete Ölförderungstechnologien sowie Lösungen zur Steigerung der Effizienz der Ölverarbeitung bereitzustellen.
Pemex hatte im Mai erklärt, man arbeite daran, stillgelegte Ölquellen wieder zu öffnen, um die Produktion anzukurbeln. Das Unternehmen habe jedoch Mühe, das Produktionsziel der mexikanischen Regierung von 1,8 Millionen Barrel pro Tag zu erreichen.
Pemex betreibt landesweit über 30.000 Ölquellen, von denen ein Drittel stillgelegt ist. Interne Dokumente, die Reuters vorliegen, zeigen, dass der Energiekonzern die Wiederinbetriebnahme von Quellen priorisiert, die die Produktion von Rohöl, Erdgas oder Kondensat steigern könnten. Aufgrund fehlender Mittel und einer veralteten Infrastruktur verlief die Wiederaufnahme der Produktion jedoch nur langsam.
Mexiko importiert 72 % seines gesamten Erdgasbedarfs. Das Gas stammt fast ausschließlich aus den USA und wird größtenteils über Pipelines transportiert. Mexikos Erdgas wird hauptsächlich zur Stromerzeugung und für die industrielle Produktion verwendet.









