Laut offiziellen Angaben der Chilenischen Staatsbahn wird die neue Phase der Streckensanierungsarbeiten nach Gorbea im Dezember dieses Jahres offiziell beginnen. Im Rahmen des Projekts werden über 170 Millionen US-Dollar investiert, um die Strecke vollständig mit Betonschwellen und neuen Schienen zu modernisieren und die Höchstgeschwindigkeit der Züge auf 120 Kilometer zu erhöhen. Als Reaktion darauf hat die Chilenische Staatsbahn vier weitere Dieseltriebzüge von CRRC Sifang gekauft. Die Produktion ist bereits in Gang und wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2026 in Chile eintreffen.

Berichten zufolge ist das Eisenbahnreparaturprojekt im Victoria-Abschnitt der chilenischen Südbahn zu 52 % abgeschlossen. Nach Abschluss des Projekts wird sich die Zugfahrzeit bis Ende 2026 von derzeit 1 Stunde und 26 Minuten auf 57 Minuten deutlich verkürzen. Der Reparaturplan umfasst den Austausch von Schienen und Schwellen sowie die Automatisierung der Übergänge. Die Gesamtinvestition beträgt 77 Milliarden Pesos.
Dies ist nicht das erste Mal, dass die chilenische Staatsbahn neue Züge von CRRC Sifang bestellt hat. Gehen wir sieben Jahre zurück. Im Oktober 2018 gab die chilenische Staatsbahn bekannt, dass das Konsortium CRRC Sifang die Ausschreibung für insgesamt 13 Intercity-Elektrotriebzüge (36 Einheiten) für die Regionen Bíobío und Araucanía gewonnen hatte, darunter zehn dreiteilige Elektrotriebzüge (EMUs) und drei zweiteilige Dieseltriebzüge (DMUs). Dies war das erste Mal, dass CRRC Sifang einen Auftrag von der chilenischen Staatsbahn erhielt.









