Das südkoreanische Industrieministerium kündigte am 26. Juni an, die Entwicklung wasserstoffbasierter Stahlerzeugungstechnologie bis 2030 zu fördern, um die Stahlindustrie bei der Verbesserung ihrer globalen Wettbewerbsfähigkeit und der Erreichung ihrer Ziele der CO2-Neutralität zu unterstützen. Beamte des Ministeriums erklärten, dass das Ministerium für Handel, Industrie und Energie auf Grundlage einer kürzlich abgeschlossenen Machbarkeitsstudie plant, in den nächsten fünf Jahren in Zusammenarbeit mit dem privaten Sektor 814,6 Milliarden Won (ca. 600 Millionen US-Dollar) in die Forschung und Entwicklung von Demonstrationstechnologie für die wasserstoffbasierte Stahlerzeugung zu investieren.

Die wasserstoffbasierte Stahlerzeugungstechnologie kann die Kohlenstoffemissionen im Vergleich zu herkömmlichen Hochofenverfahren um mehr als 95 % reduzieren, indem sie Wasserstoff anstelle von Kohle zum Schmelzen von Eisenerz verwendet. Große Volkswirtschaften weltweit konkurrieren um den Einsatz dieser Technologie. Dem Plan zufolge wird Südkorea eine Produktionsanlage mit einer Jahresproduktion von 300.000 Tonnen wasserstoffreduziertem Stahl und geschmolzenem Eisen errichten und diese Technologie im Lichtbogenofenprozess kleiner und mittlerer Unternehmen fördern. Das Projekt wird sich auf das FINEX-Verfahren, eine der nationalen strategischen Technologien, stützen, um die wasserstoffbasierte Stahlerzeugungstechnologie zu entwickeln. Das FINEX-Verfahren verwendet direkt Eisenerzpulver und nicht verkokende Kohle zur Herstellung von geschmolzenem Metall und bietet mehr Umweltvorteile als die traditionelle Stahlerzeugung im Hochofen.









