IFC plant Darlehen in Höhe von 70 Millionen US-Dollar für Landstromprojekt am indischen JN-Hafen bereitzustellen

2026-09-28 10:16
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de.wedoany.com-Bericht: Die International Finance Corporation (IFC) hat der Jawaharlal Nehru Port Authority (JNPA) in Indien ein Darlehen von bis zu 70 Millionen US-Dollar für den Aufbau der Landstrominfrastruktur im Hafengebiet genehmigt. Aus der neuesten Projektoffenlegung der IFC geht hervor, dass die Finanzierung am 5. August genehmigt wurde und sich Stand 2. September noch im Status „zur Unterzeichnung ausstehend" befindet. Die Mittel sollen für den Bau des Landstromsystems in zwei Phasen über die nächsten zwei bis drei Jahre verwendet werden.

Das Projekt soll mehrere bestehende Containerterminals der JNPA abdecken. Zu den Bauinhalten gehören 33-kV-Umspannstationen, Kabelsysteme, modulare elektrische Stationen, Frequenzumrichter sowie Landstromanschlusseinrichtungen an mehreren Liegeplätzen. In der ersten Phase soll vorrangig ein Containerterminal abgedeckt werden, in der zweiten Phase sollen dann die übrigen relevanten Terminals im Hafengebiet einbezogen werden. Die JNPA plant, den Bau durch EPC-Auftragnehmer umzusetzen und eine anschließende Wartung von drei bis fünf Jahren vorzusehen, wobei die Terminalbetreiber für den Betrieb des Systems verantwortlich sind.

Die JNPA hat zuvor bereits einen detaillierten Projektbericht für das Landstromprojekt erstellt und ein Projektmanagement-Beratungsunternehmen eingebunden. Nach offiziellen Angaben des Hafens sollen die Landstromanlagen alle Terminals außer dem Flüssiggutterminal abdecken. Die Gesamtinvestition des Projekts beläuft sich auf etwa 6,5 Milliarden Rupien und soll bis Januar 2028 abgeschlossen sein. Das Hafengebiet verfügt derzeit über eine 220-kV-Doppelleitungsstromversorgung und stellt den Terminals über mehrere Haupttransformatoren Strom bereit.

In diesem Jahr hat die JNPA zudem eine Kooperationsvereinbarung mit REC Power Development and Consultancy Limited unterzeichnet, wonach Letztere Projektmanagement-Beratungsdienste für den Ausbau der Landstromversorgung an Terminals wie NSFT, NSICT, BMCT und NSIGT bereitstellen soll. Das Hafengebiet hat außerdem mit dem Bau der Landstromanlagen am Schlepperanleger begonnen und treibt die Ausschreibung für einen Landstrom-Pilotversuch für ankommende Schiffe voran.

Gemäß dem von der IFC offengelegten Umsetzungsplan können anlegende Schiffe nach Inbetriebnahme des Landstromsystems ihre bordseitigen Hilfsmotoren abschalten, sofern die Anschlussbedingungen gegeben sind, und stattdessen Strom aus dem landseitigen Netz beziehen. Die IFC erwartet, dass der jährliche Stromverbrauch anlegender Schiffe nach vollständiger Inbetriebnahme beider Projektphasen etwa 119.000 Megawattstunden erreichen kann. Der nächste wesentliche Meilenstein ist die formelle Unterzeichnung des Darlehensvertrags und die anschließende Umsetzung der EPC-Bauvereinbarungen.

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