Am 3. Juli kündigte die Tokyo Electric Power Company Anpassungen ihres Kernbrennstofftransportplans für 2025 an und fügte auf Grundlage des ursprünglichen Plans grenzüberschreitende Transportvereinbarungen für neue Brennelemente für das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi hinzu.

Dem ursprünglichen Plan zufolge wird die Tokyo Electric Power Company im Jahr 2025 138 abgebrannte Brennelemente (mit etwa 24 Tonnen Uran) aus dem Kernkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa in das Lager für wiederaufbereiteten Brennstoff in der Stadt Mutsu in der Präfektur Aomori überführen und gleichzeitig 1.800 Kisten mit schwach radioaktivem Abfall an die Japan Nuclear Fuel Co., Ltd. im Dorf Rokkasho in der Präfektur Aomori liefern.
Der neue Schwerpunkt dieser Anpassung liegt auf dem Transport von 30 neuen Brennelementen (ca. 10 Tonnen) für Block 6 des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi (Siedewasserreaktor mit einer installierten Leistung von 1,1 Millionen Kilowatt). Diese Brennelemente werden zur Demontage und Aufbereitung zur Gewinnung von Uranressourcen in das französische Framatome-Werk in Richland, Washington, USA, transportiert. Das Transportfenster wird voraussichtlich von Oktober bis Dezember 2025 reichen.
Nach Angaben der Tokyo Electric Power Company lagerten zum 1. Juli 2025 insgesamt 1.884 Brennelemente im Reaktorgebäude von Block 6 des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi, einschließlich der 30 neuen Brennelemente, die dieses Mal transportiert wurden. Davon sollen 1.456 abgebrannte Brennelemente bis zum 16. April 2025 in das öffentliche Lagerbecken (außerhalb des Kraftwerksgeländes) verbracht werden. Derzeit befinden sich 198 neue Brennelemente im Abklingbecken und 230 neue Brennelemente im neuen Brennelementlager.
Die Anpassung des Transportplans betrifft den grenzüberschreitenden Umgang mit Kernmaterial. Die Tokyo Electric Power Company erklärte, sie werde die Transportvorschriften der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) und die nuklearen Sicherheitsvorschriften Japans strikt einhalten.









