Russische Düngemittelhersteller wollen bis 2030 einen weltweiten Marktanteil von 25 % erreichen
2025-07-18 16:41
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Russische Düngemittelhersteller planen, ihren globalen Marktanteil trotz neuer EU-Zölle bis 2030 von 20 auf 25 Prozent zu steigern, sagte Andrei Gurjew, Vorsitzender des Verbands der russischen Düngemittelhersteller, am Donnerstag, dem 18. Juli, gegenüber Präsident Wladimir Putin. Um ihr Wachstum aufrechtzuerhalten, richtet die Branche ihren Fokus auf die BRICS-Staaten.

Die EU erhebt seit dem 1. Juli Zölle auf russische Düngemittel und wird diese in den nächsten drei Jahren deutlich erhöhen. Bisher entfielen 25 % der Düngemittelimporte der EU auf Russland. „Wir haben keine Angst vor Zöllen. Der Markt ist riesig. Vor allem aber gehen wir gezielt in den BRICS-Markt ein“, sagte Gurjew.

„Der BRICS-Markt deckt heute fast 50 % des gesamten Mineraldüngerverbrauchs ab, und dieser Markt wird weiter wachsen“, so Guryev. Als weltgrößter Düngemittelexporteur rechnet Russland damit, bis 2025 65 Millionen Tonnen Düngemittel zu produzieren. Die Exporte nach Indien haben sich zuletzt vervierfacht.

Große Hersteller wie Phosagro, Uralkali, Eurochem, Acron und Uralchem liefern Phosphat-, Kali- und Stickstoffdünger. Guryev prognostizierte, dass die weltweiten Düngemittelpreise aufgrund der EU-Zölle um 30 % steigen könnten. Dies könnte dazu führen, dass die EU-Landwirte ihre Anpflanzungen reduzieren und mehr Unterstützung fordern.

Mit seiner Konzentration auf den BRICS-Markt will Russland den Beschränkungen der EU entgegenwirken und gleichzeitig die steigende Nachfrage nutzen, um seine Position in der globalen Düngemittelindustrie zu stärken.

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