Am 18. Juli gab Vicuña Corp, ein Joint Venture des australischen Unternehmens BHP Billiton und des kanadischen Unternehmens Lundin Mining, bekannt, die Betriebsdauer seines Kupfer-, Gold- und Silberprojekts Josemaria in Argentinien zu verlängern. Aufgrund der gestiegenen förderbaren Ressourcen soll sich die Betriebsdauer der Mine von 19 auf 25 Jahre verlängern.

Die José María-Mine in der Provinz San Juan nahe der chilenischen Grenze soll 175.000 Tonnen Erz pro Tag verarbeiten. Dies steht im Einklang mit den Bemühungen Argentiniens, den Bergbau in den nordwestlichen Provinzen zu entwickeln und das Wirtschaftswachstum durch Devisenzuflüsse zu unterstützen.
Vicuña hat der Provinzregierung kürzlich eine überarbeitete Umweltverträglichkeitserklärung vorgelegt, die auch Wassermanagement- und andere Studien umfasst. Das Projekt befindet sich derzeit in der Vorbauphase und soll 2030 in Betrieb genommen werden. Ein technischer Bericht soll Anfang 2026 den endgültigen Zeitplan festlegen.
Die Ankündigung könnte Vicuña helfen, dem argentinischen Förderprogramm für Großinvestitionen (RIGI) beizutreten, das Investitionen anziehen soll. Frühere Schätzungen gehen davon aus, dass die Filo del Sol-Lagerstätten von Josemaria und Vicuña 13 Millionen Tonnen nachgewiesenes und 25 Millionen Tonnen vermutetes Kupfer enthalten.
Obwohl Argentinien seit 2018 kein Kupfer mehr produziert hat, könnte das Land durch kommende Projekte zu den zehn größten Kupferproduzenten der Welt gehören.









