Am 21. Juli gab die Mediterranean Shipping Company (MSC) die Bestellung von zehn neuen Großcontainerschiffen bekannt und baut damit ihre umfangreiche Schiffbaulinie weiter aus. Ihre Flottenkapazität übersteigt nun die von Ocean Network Express, dem sechstgrößten Linienreeder der Welt. Diese Bestellungen bekräftigen MSCs Entschlossenheit, die globale Schifffahrtskapazität zu erhöhen.

MSC hat sich von Hengli Heavy Industries eine Option für zwei 22.000 TEU (Twenty-foot Equivalent Unit) LNG-Dual-Fuel-Schiffe gesichert.
System: Dalian Heavy Industry, voraussichtliche Auslieferung 2029. Darüber hinaus hat das Unternehmen mit der Zhoushan Changhong International Shipyard einen Vertrag über den Bau von zwei 21.700 TEU LNG-betriebenen Schiffen unterzeichnet, deren Fertigstellung ebenfalls für 2029 geplant ist.
In einer separaten Vereinbarung hat MSC drei feste und drei optionale 21.000-TEU-LNG-Tanker bei der China Merchants Heavy Industry Jiangsu Co., Ltd. bestellt. Die ersten drei sollen 2028 ausgeliefert werden. Branchenschätzungen zufolge könnte jedes Schiff rund 200 Millionen US-Dollar kosten, was auf die fortschrittliche LNG-Transporttechnologie zurückzuführen ist.
Diese Aufträge erweitern das umfangreiche Neubauportfolio von MSC, das rund 130 Schiffe mit einer Gesamtkapazität von fast 2,2 Millionen TEU umfasst. Die bestehende Flottenkapazität von MSC liegt bei knapp 7 Millionen TEU und markiert damit einen wichtigen Meilenstein in ihrer Entwicklung. Die neuen Schiffsbestellungen unterstreichen MSCs strategischen Fokus auf LNG als nachhaltige Kraftstoffoption für die Zukunft.
Diese Transaktionen belegen die kontinuierlichen Investitionen von MSC in den Ausbau und die Modernisierung seiner Flotte, um der globalen Nachfrage nach Schiffen gerecht zu werden. Der Einsatz von LNG-Technologie entspricht dem Branchentrend hin zu umweltfreundlicheren alternativen Kraftstoffen für einen saubereren Schiffsbetrieb.









