Der Hamburger Hafen verzeichnete im ersten Halbjahr 2025
2025-08-19 16:56
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Der Hamburger Hafen erzielte im ersten Halbjahr 2025 ein stetiges Wachstum. Daten zeigen, dass der Seegüterumschlag des Hamburger Hafens von Januar bis Juni 2025 57,8 Millionen Tonnen erreichte, was einem Anstieg von 3,6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Containerumschlag stieg um 9,3 % auf 4,2 Millionen TEU, wobei die Importe um 11,6 % und die Exporte um 6,9 % auf insgesamt 41,2 Millionen Tonnen zunahmen. Axel Mattern, Geschäftsführer der Hafen Hamburg Marketing Gesellschaft, erklärte, dieser Marktanteilszuwachs sei auf die Einführung neuer Liniendienste und die Umstrukturierung der Reedereien zurückzuführen.

Nach Ladungsart betrachtet, sank der Massengutumschlag um 3,7 % auf 600.000 Tonnen, während der konventionelle Stückgutumschlag um 3,8 % auf 16 Millionen Tonnen sank. Der Flüssiggutumschlag stieg jedoch um 10,3 % auf 4,7 Millionen Tonnen. Aufgrund der geringeren Nachfrage nach Kohle und Erz sank der Greifergutumschlag um 6,6 % auf 8,5 Millionen Tonnen. Die Exporte landwirtschaftlicher Produkte sanken um 13,9 % auf 2,9 Millionen Tonnen, wobei die Getreideexporte trotz eines Anstiegs der Ölsaatenimporte um 80,8 % einbrachen. Der Containerumschlag auf den Fernostrouten stieg um 10,7 % auf 1,8 Millionen TEU, während er auf den baltischen Routen um 20,8 % auf 734.000 TEU zunahm. Auf dem asiatischen Markt verzeichneten Malaysia, Indien und China Zuwächse von 93,2 %, 41,6 % bzw. 10,5 %. Die baltischen Staaten Dänemark, Finnland und Polen verzeichneten ein deutliches Wachstum, während die Exporte in die USA aufgrund handelspolitischer Schwankungen um 19,3 Prozent zurückgingen.

Auch die Daten zum Schiffsbetrieb waren beeindruckend: Die Zahl der Anläufe stieg im Jahresvergleich um 0,7 %, wobei die Anläufe großer Containerschiffe mit einer Kapazität von über 10.000 TEU um 51,6 % auf 285 zunahmen und die Anläufe sehr großer Schiffe mit einer Kapazität von über 24.000 TEU um 29,6 % auf 127. Neu eingeführte Liniendienste ins Mittelmeer, in den Nahen und Fernen Osten und nach Indien haben das Schifffahrtsnetz stabilisiert und Anpassungen der Routen um das Kap der Guten Hoffnung haben sich ebenfalls positiv ausgewirkt. Darüber hinaus stieg das Containerhinterlandtransportvolumen um 2,2 % auf 2,6 Millionen TEU und der Umschlagsdurchsatz stieg um 23,8 % auf 1,6 Millionen TEU. Um die Schifffahrtskapazität weiter zu erhöhen, kündigte der Hamburger Hafen letzten Monat eine Investition von 1,1 Milliarden Euro (ca. 1,29 Milliarden US-Dollar) zur Verbesserung der Wasserstraße Elbe und der Terminalanlagen an.

 

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