Der deutsche Energieversorger EnBW hat die geotechnischen Untersuchungen des Meeresbodens für den geplanten Offshore-Windpark Dreekant abgeschlossen, um die geologischen Bedingungen für die Fundamente der Windturbinen zu bewerten. Das Projekt liegt etwa 120 Kilometer nordwestlich der Insel Helgoland in der Nordsee, hat eine Gesamtleistung von 1 Gigawatt und soll voraussichtlich 2032 in Betrieb gehen. Nach der Inbetriebnahme kann es den Strombedarf von rund 1,35 Millionen Haushalten decken.
EnBW beauftragte Geoquip Marine Operations mit der Durchführung von Drucksondierungen, um die Tragfähigkeit und Schichtung des Meeresbodens an den geplanten Turbinenstandorten genau zu bewerten. Vor den Bohrarbeiten führte das Projektteam ergänzende geophysikalische Untersuchungen durch, um mögliche Risiken durch Altmunition zu identifizieren und die Sicherheit der Untersuchungen zu gewährleisten. Nach der Analyse der gesammelten Daten bestätigte EnBW, dass trotz weicherer Oberflächenschichten ein Monopile-Fundamentdesign möglich ist. Markus Lapke, Projektleiter von Dreekant bei EnBW, erklärte: „Die gewonnenen Daten sind entscheidend für die Fundamentplanung. Wir freuen uns, dass trotz der weicheren Oberflächenschichten die Verwendung von Monopiles als Fundament möglich ist.“
Die Ergebnisse dieser Untersuchungen liefern wichtige geologische Daten für das Fundamentdesign der Windturbinen und die nachfolgenden Bauarbeiten. EnBW betreibt derzeit die beiden Offshore-Windparks Baltic 1 und Baltic 2 in der deutschen Nordsee und treibt aktiv den Bau des Projekts He Dreiht (960 Megawatt) voran. Der stetige Fortschritt des Dreekant-Projekts wird die Position von EnBW im deutschen Offshore-Windsektor weiter festigen.









